Mit Archivaufnahmen und Szenen aus einer nordkoreanischen Sitcom, die sich um Asiens Nationalheldinnen dreht, ist … ned, tassot, yossot … eine lange Geschichte, die sich innerhalb der undurchschaubaren Grenzen Nordkoreas abspielt.
Hana, dul, sed … ist ein Dokumentarfilm, der mit Kontrasten spielt. Der Kontrast zwischen dem Grau einer Stadt, Pjöngjang, und den Farben der traditionellen Kleidung. Der Kontrast zwischen der Kälte eines langweiligen Alltags und einem liebevollen Gespräch mit lebenslangen Freundinnen. Brigitte Weich hat uns ein intelligentes, fesselndes und zuweilen sogar bewegendes Werk geschenkt.
Als minimalistisches Vademecum konzipiert, zeigt Zusammenleben, der jüngste Dokumentarfilm von Regisseur Thomas Fürhapter, durch den geschickten Einsatz einer statischen Kamera eine Reihe von Aufnahmen von seltener Intensität.
Souls of a River ist ein langer Bewusstseinstrom. Die Geschichte zweier Männer mit zwei unterschiedlichen Hintergründen, die viel mehr gemeinsam haben, als es zunächst scheint. Die Geschichte zweier Menschen, aber auch die Geschichte der Welt, in der wir leben, einer kapitalistischen Gesellschaft, die uns ständig dazu bringt, weit weg von zu Hause nach der ersehnten Gelassenheit zu suchen. Auf der Diagonale’23.
Backstage Wiener Staatsoper entpuppt sich sofort als ein ehrliches, aufrichtiges und sehr bewegendes Porträt eines der berühmtesten Realitäten Österreichs (und der Welt). Ein fesselnder und magnetischer Dokumentarfilm, der uns in etwas mehr als anderthalb Stunden an der Hand in eine fast „unwirkliche“ Welt mitnimmt.
Hände, die Nockerln kneten, eine ganze Familie, die sich um den Tisch versammelt, um zu kochen, Essen, das mit Liebe zubereitet wird und das alle vereint. So wie es uns das orientalische Kino schon immer gezeigt hat. Und wieder Blicke von oben auf Shanghai und Peking – Städte, die in den letzten Jahren viel gelitten haben und in denen die Folgen des Krieges noch immer deutlich zu sehen sind – aber auch die breiten Straßen und Parks der österreichischen Hauptstadt. Das alles ist Weiyena – Ein Heimatfilm. Bei der Diagonale 2021.
In China Reverse beobachtet Judith Benedikts Kamera die Realität, wie sie ist, und lässt die Menschen wählen, welche Aspekte ihres Lebens sie erzählen wollen, wobei die Regisseurin so unsichtbar wie möglich bleibt.
Inland spielt mit Ambivalenzen, mit dem Nebeneinander verschiedener Realitäten in einer europäischen Hauptstadt, die ein Schmelztiegel vieler Kulturen ist.