Kategorie: 50er

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KRONPRINZ RUDOLFS LETZTE LIEBE

Obwohl es sich um einen stark fiktionalisierten Spielfilm mit vielen Schwächen handelt, funktioniert Rudolf Jugerts Kronprinz Rudolfs letzte Liebe alles in allem. Und das mit einem ausgesprochen einfachen Drehbuch, das sich in erster Linie auf das Wesentliche, und das fast völlig ohne Nebenhandlungen, konzentriert. Alles deutet auf eine bevorstehende Tragödie hin. Die Schatten sind stärker als das Licht. Das naive Gesicht von Mary Vetsera spricht für sich selbst.

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ZWEI IN EINEM AUTO

Ernst Marischkas Zwei in einem Auto verkörpert perfekt die Stimmung des melodramatischen, aber gleichwohl unterhaltsamen Wiener Films der Nachkriegszeit und erweist sich gleichzeitig als witziges Porträt der Gesellschaft jener Zeit.

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MOZART

Mozart zeichnet sich durch eine besonders sorgfältige Inszenierung und eine hinreichende Aufmerksamkeit für die Liebesqualen der beiden jungen Protagonist:innen aus. Die Regie hätte jedoch mehr Nähe zu den Figuren selbst gebraucht, um ihre inneren Konflikte, die sich aus den schwierigen Entscheidungen, die sie treffen müssen, ergeben, besser darzustellen. Im Wettbewerb bei den Filmfestspielen von Cannes 1956.

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DIE LETZTE BRÜCKE

Die letzte Brücke ist ein tiefsinniges und berührendes Drama, das uns in einer Zeit, in der die Menschen versuchten, die dramatischen Ereignisse der vorangegangenen Jahre zu verarbeiten, den Krieg als eine völlig ungerechte Realität vor Augen führt. Eine Realität, die sich angesichts des Wertes der Menschen, jedes Menschen, in ihrer ganzen Schwäche und Schlechtigkeit offenbart. Im Wettbewerb bei den Filmfestspielen von Cannes 1954.

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DER LETZTE AKT

Georg Wilhelm Pabsts Der letzte Akt ist die Geschichte vom Ende einer Epoche, die auch nach vielen Jahren noch viele Folgen haben sollte. Sporadische ironische Momente dienen dazu, die Dramatik der Ereignisse zu mildern. Die besondere Sorgfalt und Eleganz der Inszenierung machen alles außerordentlich pathosgeladen.

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DIE VIER IM JEEP

Die Vier im Jeep zeichnet sich nicht nur durch ein hervorragendes Drehbuch aus, sondern auch durch einen Ansatz, der sowohl an den französischen Noir als auch an das Hollywood-Kino jener Zeit erinnert, durch elegante und willkommene Ironie und durch eine unmögliche Liebesgeschichte. Auf der Diagonale’22.

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MARIAZELL

In der Mitte zwischen Werbefilm und Dokumentarfilm zeigt uns Mariazell in nur zwei Minuten die von Österreichern so geliebte Kleinstadt, mit Fokus auf die charakteristischsten Ansichten des Ortes.

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REICHTUM DER WÄLDER

In Reichtum der Wälder zeigt Albert Quendler jeden einzelnen Arbeitsschritt, vom Fällen von Bäumen bis zum Transport des Holzes mit einer Lokomotive. Seine Kamera verweilt auf jedem Detail, betont den Wert des Materials und sorgt dafür, dass der Dokumentarfilm vor allem durch seine willkommene Lyrik und seine eigene Persönlichkeit hervorsticht.

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SYMPHONIE WIEN

In Symphonie Wien ist Wien lebendiger denn je. Albert Quendler hat einen äußerst innovativen Regieansatz gewählt und eine gute Mischung aus Kino, Tanz, Theater und natürlich Dokumentarfilm geschaffen, ohne sich zu scheuen, mit der siebten Kunst zu „spielen“ und alle Möglichkeiten, die sie uns bietet, auszuschöpfen.