Kategorie: Kritiken

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STYX

In Wolfgang Fischers Styx sind die Gewässer, in denen das Boot der Protagonistein segelt, genau wie der Fluss Styx, Schauplatz des Todes, aber auch der Wiedergeburt, und das Ganze wird zu einer wichtigen Allegorie von Leben und Tod sowie zu einem getreuen Porträt der Menschheit.

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AUFBRUCH

In Aufbruch ist jedes einzelne Element mit einer starken Symbolik aufgeladen und gleichzeitig gelingt es dem Film, den Zuschauer auf direktem Weg zu erreichen, indem er eine universelle Sprache spricht und sich als eine wahre Apologie für Werte und Freiheit enthüllt.

happy-end-2017-haneke-kritik

HAPPY END

Was wir in Happy End sehen, ist ein echtes Crescendo der Emotionen in vollem hanekischen Stil. Es gibt weder die Guten noch die Bösen, jeder ist Opfer und Henker zugleich. Einschließlich der Jüngsten. Aber was bedeutet es letztendlich, gut und was bedeutet es, schlecht zu sein?

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MISTER UNIVERSO

Mister Universo, das jüngste Werk von Tizza Covi und Rainer Frimmel, hat den Hauptzweck, uns für knapp zwei Stunden in eine eigene Welt zu katapultieren, uns für einen Moment den Kontakt zur Realität verlieren zu lassen und uns während der gesamten Länge des Spielfilms alles um uns herum vergessen zu lassen.

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WILDE MAUS

Wilde Maus, geschrieben, inszeniert und interpretiert von dem Komiker Josef Hader und im Wettbewerb der 67. Berlinale präsentiert, ist ein persönliches Drama, vor allem aber auch eine (nicht allzu) verschleierte Kritik an der Gesellschaft und der Arbeitswelt. Der Spruch „mors tua, vita mea“ war dabei wohl noch nie so treffend.

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ICH SEH ICH SEH

Der umstrittene Ich seh ich seh konnte etwas Neues und auf ihre Weise Unerwartetes zum Leben erwecken, indem sie Ästhetik und Erzählung auf höchst raffinierte Weise miteinander verband und in jeder Hinsicht auf die Kanons des deutschen Expressionismus der 1920er Jahre verwies.

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DIE FÄLSCHER

In Stefan Ruzowitzkys Die Fälscher wird ein weiteres Kapitel des Zweiten Weltkriegs inszeniert, mit einem raffinierten Werk der Abrechnung, in dem nicht nur der starke persönliche Einsatzdes Regisseurs, sondern der gesamten Besatzung, die in ständigem engen Kontakt mit Adolf Burger persönlich steht, spürbar ist.