Filmgenre: Musikfilme

eroica-1949-kolm-veltee-kritik

EROICA

Eroica passt in den Kanon des Wiener Films, in dem prächtige Kostüme und die Welt des Großbürgertums zu den Hauptdarstellern werden. Dennoch zeigt dieser wichtige Film von Kolm-Veltée eine ausgeprägte Persönlichkeit, die sich vor allem auf das Genie Beethovens konzentriert und mögliche Klischees gekonnt vermeidet.

die-gelbe-nachtigall-1975-antel-kritik

DIE GELBE NACHTIGALL

Die gelbe Nachtigall stellt einen Wendepunkt in der Filmografie von Franz Antel dar. Tatsächlich hat der Regisseur bei dieser Gelegenheit seinen ersten Fernsehfilm gedreht, gleichzeitig ist er aber irgendwie in die Vergangenheit zurückgekehrt. Es handelt sich um eine Art Rückkehr zum glorreichen Wiener Film, der zu Beginn seiner Karriere so wichtig war.

maskerade-1934-forst-kritik

MASKERADE

Maskerade wurde 1934 im Wettbewerb der Filmfestspiele von Venedig präsentiert und gewann den Preis für das beste Drehbuch. Der Film hält sich an den Kanon des Wiener Films durch eine Geschichte, die in der Welt des Großbürgertums spielt, seinen Prunk, seine üppigen Kostüme und seine Musik. Doch sowohl Willi Forst als auch der Drehbuchautor Walter Reisch wollten dem Werk eine andere Richtung geben und mit dem Finger auf eine heuchlerische und dekadente Gesellschaft zeigen. So wie es seinerzeit Arthur Schnitzler getan hatte.

endstation-seestadt-2016-hoermann-kritik

ENDSTATION SEESTADT

Bei Endstation Seestadt setzt die Kamera von Sophia Hörmann die Körper der Schauspieler besonders gekonnt in Szene. Und so bekommen kontinuierliche Tänze, ein ständiges Ineinandergreifen von Körpern, Armen und Beinen, bei denen die Figuren kaum zu unterscheiden sind, sofort eine symbolische und spirituelle Bedeutung.