Filmgenre: Surrealistische Filme

alkeste-die-bedeutung-protektion-zu-haben-1970-lepeniotis-kritik

ALKESTE – DIE BEDEUTUNG, PROTEKTION ZU HABEN

Die griechische Mythologie ist der Protagonist von Alkeste – Die Bedeutung, Protektion zu haben, einer Geschichte über Liebe und Tod, die in einem ungewöhnlichen – aber äußerst poetischen – Wien der 1970er Jahre spielt. Und so wird Euripides‘ Alkeste hier nie banal oder vorhersehbar inszeniert, mit einem Regieansatz, der fast an die französische Nouvelle Vague erinnert.

die-gluecklichen-minuten-des-georg-hauser-1974-madavi-kritik

DIE GLÜCKLICHEN MINUTEN DES GEORG HAUSER

Konstante und stampfende Geräusche, vor allem im ersten Teil des Spielfilms, sind die absoluten Protagonisten in Die glücklichen Minuten des Georg Hauser, dem Debütfilm von Mansur Madavi, der oft sogar an John Carpenters Sie leben, aber auch an Tatis herrliche Zeiten von Jacques Tati erinnert. Und in dem Moment, in dem der Protagonist endlich aus dem Teufelskreis der kapitalistischen Gesellschaft auszubrechen scheint, erscheint er allen als wahnsinnig, potenziell gefährlich für sich und andere.

ad-una-mela-2020-rohrwacher-kritik

AD UNA MELA

Wichtige Verweise auf Literatur, Philosophie und die Filmwelt, eine federleichte Atmosphäre und ein willkommener Hauch von Surrealismus – zusammen mit Pastelltönen, die durch Super8-Aufnahmen noch verstärkt werden – geben das Wesen von Ad una Mela, dem Viennale 2020 Trailer, unter der Regie von Alice Rohrwacher, perfekt wieder.

vergiss-sneider-1987-spielmann-kritik

VERGISS SNEIDER!

Bei Vergiss Sneider!, dem mittellangen Abschlussfilm von Götz Spielmann, spielt sich alles in einer zeitlosen Dimension ab. Und neben einem schwarzen Humor, neben einer pulsierenden Erotik, neben Figuren, deren Obsessionen auf die Spitze getrieben werden, schöpft die Inszenierung aus dem Absurden Theater, dem Kino von Roman Polanski und den Hollywood-Science-Fiction-Filmen der 1950er und 1960er Jahre.