Anlässlich der Diagonale 2023 präsentierte die Regisseurin Katharina Mückstein ihren Dokumentarfilm Feminism WTF. Cinema Austriaco hatte die Gelegenheit, mit ihr zu sprechen und mehr über ihre Arbeit und ihre Karriere zu erfahren. Herausgegeben von Marina Pavido.
Mit Le Formiche di Mida hat Edgar Honetschläger einen völlig originellen und überraschenden Spielfilm geschaffen, einen, den man nicht erwartet, der gekonnt universelle Themen behandelt und gleichzeitig eine ganz persönliche Form annimmt. Auf der Diagonale’23.
Der Fuchs mag auf den ersten Blick einer der vielen (zu vielen?) Filme sein, die eine besondere Freundschaftsbeziehung zwischen Mensch und Tier darstellen. Und wenn man sich solchen Geschichten nähert, ist das Risiko, etwas allzu Rhetorisches zu schaffen, größer denn je. Adrian Goiginger hat es glücklicherweise geschafft, solche Fehler zu vermeiden, indem er sich hauptsächlich auf die Kindheitstraumata des jungen Protagonisten konzentrierte. Auf der Diagonale’23.
27 Storeys erweist sich sofort als ein äußerst intimer und persönlicher Dokumentarfilm, der aber auch objektiv genug ist, um die uns gezeigte Realität beobachten zu können. Der Zuschauer hat völlige Freiheit, seine eigenen Schlüsse zu ziehen. Auf der Diagonale’23.
Andreas Horvath hat uns mit einfachen, aber essentiellen Aufnahmen etwas sehr Spezifisches gezeigt. Und so entpuppt sich dieser interessante Zoo Lock Down sofort als ein äußerst aktueller und notwendiger Dokumentarfilm. Ein Werk, das einfach und fein zugleich ist, und das einen durchdachten Minimalismus zu seinem Arbeitspferd macht. Auf der Diagonale’23.
Cave Painting ist ein wahres visuelles Erlebnis. Ein wesentlicher Film, der in nur fünfzehn Minuten die Vergangenheit und die Gegenwart unserer geliebten Filmkunst erzählt. Vergangenheit und Gegenwart treffen aufeinander, vermischen sich, verschmelzen und zeichnen gemeinsam ein umfassendes Bild dessen, was die Filmkunst in wenig mehr als einem Jahrhundert geschafft hat. Auf der Diagonale’23.
Heimsuchung hat nichts von vergangenen Horrorfilmen zu beneiden, und während er Visionen, Halluzinationen und Wahrnehmungen zu seinem Arbeitspferd macht, konzentriert er sich vor allem auf das persönliche Drama der Protagonistin und klassifiziert sich selbst als einen tiefgründigen und niemals banalen Spielfilm über Elternschaft. Auf der Diagonale’23.
Sterne unter der Stadt leidet zwar unter übertriebener Rhetorik und mangelnder Originalität und verlässt sich zu sehr auf Emotionalität, lässt sich aber zweifellos anschauen und versucht auf seine Weise, tadellos in seiner Ästhetik, sich in der nationalen Filmszene bemerkbar zu machen. Auf der Diagonale’23.
Die Kamera von Evelyne Faye begleitet ihre Protagonist:innen bei ihren täglichen Aktivitäten, lässt sie sich von Zeit zu Zeit anvertrauen und von ihrem normalen Alltag, ihren Träumen, ihren Bedürfnissen und ihren Hoffnungen erzählen. Eine ruhige und entspannte Atmosphäre, eine überwiegend kontemplative Stimmung und pastellfarbene Bilder kennzeichnen diesen wertvolle kleinen Film Lass mich fliegen. Auf der Diagonale’23.
Vienna Calling ist eine spannende Reise in das Pop- und Underground-Wien. Ein Film, in dem Musik und Worte Hand in Hand gehen, in dem wir endlich „hinter die Kulissen“ blicken und die wichtigsten Künstler:innen der zeitgenössischen Musikszene besser kennenlernen, aber auch Momente aus ihrem Privatleben mit ihnen teilen können. Auf der Diagonale’23.