Die Blutgräfin nimmt uns mit auf eine Reise, auf der wirklich alles passieren kann. Mit surrealistischen Figuren, witzigen und urkomischen Dialogen und „blutigen“ und wunderbar verstörenden Momenten schafft der Film auch eine aufrichtige Hommage an die Stadt Wien. Bei der Berlinale 2026, Sektion Berlinale Special Gala.
Aufputzt is’ ist ein Film, der durch eine hervorragende Besetzung und Gags vielschichtiger und reichhaltiger wird und uns sofort an einen anderen großen Weihnachtskultfilm der österreichischen Filmgeschichte denken lässt: Single Bells.
Mit einem Tiger schlafen von Anja Salomonowitz ist ein komplexer und vielschichtiger, äußerst reicher und feiner Spielfilm. Ein Spielfilm, der nie Angst hat, etwas zu wagen. So wie es unsere liebe Maria Lassnig zu ihrer Zeit getan hat. Auf der Berlinale 2024, Sektion Forum.
Atemnot ist die Suche nach einer Flucht aus der Realität und die Landung in einem „nicht gelobten“ Land voller Glück. Eine bisweilen langatmige und verzweifelte Kritik am System, die aber den damaligen Zeitgeist gut wiedergibt. Auf der Viennale 2023, im Rahmen der Retrospektive Keine Angst des Filmarchiv Austria.
Copy Shop ist die Gegenwart und die Zukunft. Der Verlust von Identität und Subjektivität durch die modernen Medien. Copy Shop ist der Verlust jeglicher Gewissheit, in einer Welt, in der wir nicht mehr wissen, was wahr ist und was nicht.
Man kann nicht alles haben ist eine amüsante, aber oft zu vorhersehbare Verwechslungskomödie. Michael Kreihsl hat die schöne Stadt Graz zu einem weiteren Protagonisten, zu einem Zuschauer vieler Komplotte, aber auch von zarten Liebesgeschichten gemacht.
In Charms Zwischenfälle ist alles möglich. Die Abfolge der Ereignisse scheint keiner Logik zu folgen, und es ergeben sich zahlreiche paradoxe, höchst kafkaeske Situationen.
Surreal, grotesk, aber auch zärtlich und etwas naiv, ist Drei Herren sicher kein perfekter Spielfilm. Doch je näher wir dem Finale kommen, desto komplexer und vielschichtiger ist jede einzelne Figur, als es auf den ersten Blick erscheinen mag.
In Das ewige Leben ist niemand wirklich unschuldig. Und so wie die Schulden aus der Vergangenheit ans Licht kommen, entdeckt man langsam, dass auch derjenige, den man anfangs für einen völlig negativen Charakter hielt, doch eine zarte und liebevolle Seite hat.