Schauspieler: Fritz Imhoff

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EPISODE

Episode zeichnet sich vor allem durch seine besonders elegante Inszenierung aus. Eine stilistische Anmut, die sich als perfekt passend zu einer zarten, aber mutigen Geschichte erweist, die den Weitblick von Walter Reisch selbst sofort erkennen lässt. Coppa Volpi für Paula Wessely bei den Filmfestspielen von Venedig 1935.

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MASKERADE

Maskerade wurde 1934 im Wettbewerb der Filmfestspiele von Venedig präsentiert und gewann den Preis für das beste Drehbuch. Der Film hält sich an den Kanon des Wiener Films durch eine Geschichte, die in der Welt des Großbürgertums spielt, seinen Prunk, seine üppigen Kostüme und seine Musik. Doch sowohl Willi Forst als auch der Drehbuchautor Walter Reisch wollten dem Werk eine andere Richtung geben und mit dem Finger auf eine heuchlerische und dekadente Gesellschaft zeigen. So wie es seinerzeit Arthur Schnitzler getan hatte.

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1. APRIL 2000

Es ist nicht verwunderlich, dass der Spielfilm 1. April 2000 (eine unterhaltsame Fantasy-Politsatire unter der Regie von Wolfgang Liebeneiner) genau 1952 (sieben Jahre nach dem Ende des Weltkrieges und nur drei Jahre vor dem österreichischen Staatsvertrag, der unter anderem die Neutralität Österreichs proklamierte) entstand.