Filmgenre: Historienfilme

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KRONPRINZ RUDOLFS LETZTE LIEBE

Obwohl es sich um einen stark fiktionalisierten Spielfilm mit vielen Schwächen handelt, funktioniert Rudolf Jugerts Kronprinz Rudolfs letzte Liebe alles in allem. Und das mit einem ausgesprochen einfachen Drehbuch, das sich in erster Linie auf das Wesentliche, und das fast völlig ohne Nebenhandlungen, konzentriert. Alles deutet auf eine bevorstehende Tragödie hin. Die Schatten sind stärker als das Licht. Das naive Gesicht von Mary Vetsera spricht für sich selbst.

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SISI & ICH

Gut durchdacht und mit originellen Kostümen, einer ausgezeichneten Besetzung und Schauplätzen, die fast wie in einer Zauberwelt wirken, ist Frauke Finsterwalders Sisi & Ich sicherlich die „feministischste“ Version aller Spielfilme, die Elisabeth von Österreich gewidmet sind. Auf der Berlinale 2023.

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DER TRAFIKANT

Der Trafikant ist zweifellos ein fesselnder Spielfilm, der sich aber in den vielen Pfaden, die er einschlägt, verliert und dadurch an Charakter verliert. Und nicht einmal die Teilnahme von Bruno Ganz oder ein Cameo-Auftritt der großartigen Erni Mangold können viel bewirken.

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MEIN BESTER FEIND

Mein bester Feind ist ein Spielfilm mit internationalem Anspruch, der sich stark am amerikanischen Mainstream-Kino orientiert und insgesamt tadellos inszeniert ist. Der Zweite Weltkrieg und der Holocaust werden in Österreich in einem bedeutenden Film, der neben der Geschichte der beiden Freunde/Feinde und dem Krieg auch eine große Hommage an die Kunst und die Schönheit darstellt, erzählt.

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DER LETZTE AKT

Georg Wilhelm Pabsts Der letzte Akt ist die Geschichte vom Ende einer Epoche, die auch nach vielen Jahren noch viele Folgen haben sollte. Sporadische ironische Momente dienen dazu, die Dramatik der Ereignisse zu mildern. Die besondere Sorgfalt und Eleganz der Inszenierung machen alles außerordentlich pathosgeladen.

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HELDENKANZLER

In Heldenkanzler wird die beunruhigende Figur des Engelbert Dollfuss vorgestellt, dessen Stimme die letzten Jahre seines Lebens erzählt. Zweidimensionale Zeichnungen, ein ständiges Schwarz-Weiß, das nur gelegentlich durch das Rot der nationalsozialistischen Fahne oder ein paar andere Details „verunreinigt“ wird, stellen die Stimmung der 1930er Jahre perfekt dar.

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CORSAGE

Dekadenz und Modernität finden in Corsage eine gute Kombination. Die Kostüme und die eleganten Räume von Schönbrunn schaffen einen Gegenpol zur Popmusik. Gleichzeitig hat sich Marie Kreutzer für eine klassische Inszenierung entschieden, so dass sich der Zuschauer ausschließlich auf die magnetische Protagonistin, meisterhaft gespielt von Vicky Krieps, konzentrieren kann. Bei den Filmfestspielen von Cannes 2022.