Schauspieler: Cornelius Obonya

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DER FUCHS

Der Fuchs mag auf den ersten Blick einer der vielen (zu vielen?) Filme sein, die eine besondere Freundschaftsbeziehung zwischen Mensch und Tier darstellen. Und wenn man sich solchen Geschichten nähert, ist das Risiko, etwas allzu Rhetorisches zu schaffen, größer denn je. Adrian Goiginger hat es glücklicherweise geschafft, solche Fehler zu vermeiden, indem er sich hauptsächlich auf die Kindheitstraumata des jungen Protagonisten konzentrierte. Auf der Diagonale’23.

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ALMA & OSKAR

Alma & Oskar ist nicht nur die Entstehungsgeschichte einiger der wichtigsten Gemälde des letzten Jahrhunderts. Alma & Oskar ist Leidenschaft, Sehnsucht, Wut. Ein Spielfilm, der in seiner Inszenierung äußerst fein ist und sich von dem, was in Übersee gemacht wird, inspirieren lässt, dabei aber seine eigene, ausgeprägte Persönlichkeit zeigt. Auf der Diagonale’23.

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DE FACTO

In De Facto braucht es keine komplexen Szenenbilder, kein Archivmaterial, nicht viele Schauspieler oder die Nachstellung bestimmter historischer Ereignisse am Set. Im Gegenteil, die Regisseurin konzentriert sich auf das Wesentliche und entscheidet sich für eine gut durchdachte und stark minimalistische Inszenierung, die dennoch ihre Absichten perfekt erfüllt.

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LOUIS VAN BEETHOVEN

In Louis van Beethoven sehen wir keinen Komponisten am Werk. Wir sehen nicht den kreativen Prozess, der zur Entstehung einiger seiner berühmtesten Kompositionen führte. Kein Endergebnis, sondern das, was im Grunde dazu geführt hat. Eine zweifellos gute Idee, die Niki Steins Spielfilm jedoch zu einem allzu schwammigen Werk macht, in dem der Regisseur selbst seinem Protagonisten und seinem Werk gegenüber zu distanziert wirkt.

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EGON SCHIELE: TOD UND MÄDCHEN

Es gibt viel zu tun im Umgang mit all den vielen Ideen, die uns das Leben dieses genialen Künstlers zu bieten hat. Man muss sie gut zu handhaben wissen, um ein Werk zu schaffen, das niemals vorhersehbar oder didaktisch ist, das ein leidenschaftliches Porträt eines der wichtigsten Künstler Österreichs zeichnet. Und dieses schwierige Unterfangen ist Dieter Berner bei seinem Film Egon Schiele: Tod und Mädchen perfekt gelungen.

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DIE TRAPP FAMILIE – EIN LEBEN FÜR DIE MUSIK

Ein Regieansatz, der an einen Fernsehfilm erinnert, ist der erste Aspekt, der einem beim Anschauen von Ben Verbongs Die Trapp Familie – Ein Leben für die Musik ins Auge springt. Eine stark überbelichtete Lichtgestaltung und ein schwaches Drehbuch, das sich stark auf bereits Bekanntes verlässt, gehören zu den schwächsten Elementen des gesamten Films.