Eklipse von Manuel Wetscher hat sich als ein äußerst tiefgründiges und reifes Werk erwiesen. Das Persönliche wird zum Universellen. Die Wahrheit trifft uns wie ein Schlag in die Magengrube, vor allem wenn man gezwungen ist, vorzeitig erwachsen zu werden. Bei den Filmfestspielen von Venedig 2026, Sektion Orizzonti.
Seit jeher ein sehr symbolträchtiges Element, erhält Wasser in Out of Sync sofort auch ganz bestimmte Bedeutungen. Auf dem Vienna Shorts 2026.
Was wird aus den jungen Protagonist:innen von Die Ministranten? Wolfram Paulus will uns keine endgültigen Antworten darauf geben, aber trotz der Dramatik einiger Ereignisse behält er stets eine gewisse Objektivität und Großzügigkeit gegenüber jedem von ihnen bei.
Eine scheinbar einfache und essentielle Animation mit zweidimensionalen Zeichnungen und klar definierten Konturen erwies sich in Als ich heute aufgewacht bin, wusste ich nicht, welcher Tag es war. Es ist wohl Sommer als die richtige Lösung, um den Zuschauer:innen die Gefühle der jungen Protagonistin zu vermitteln. Bei der Filmschau CinemAUSTRIA.
Die ständige Suche nach der eigenen Identität, die ersten Lieben, aber auch eine konfliktreiche, aber wunderschöne Mutter-Tochter-Beziehung machen diesen interessanten Film Wenn du Angst hast nimmst du dein Herz in den Mund und lächelst zu einem besonders lebendigen und pulsierenden Werk. Auf der Berlinale 2025, Sektion Forum.
In Ich hab dich tanzen sehn spielt das Beobachten eine zentrale Rolle. Und so identifizieren wir Zuschauer uns sofort mit der jungen Margarita, die sich in der Dunkelheit der Nacht genauso wohlfühlt wie wir in der Dunkelheit eines Kinos. Auf dem Vienna Shorts 2024.
Atemnot ist die Suche nach einer Flucht aus der Realität und die Landung in einem „nicht gelobten“ Land voller Glück. Eine bisweilen langatmige und verzweifelte Kritik am System, die aber den damaligen Zeitgeist gut wiedergibt. Auf der Viennale 2023, im Rahmen der Retrospektive Keine Angst des Filmarchiv Austria.
In Die Erben mischt sich ein brutaler und oft schonungsloser Realismus mit einer manchmal verstörenden Erotik und macht dieses wichtige Werk von Walter Bannert leider auch traurig aktuell. Auf der Viennale 2023, im Rahmen der Retrospektive Keine Angst des Filmarchiv Austria.
Breaking the Ice ist die Geschichte eines langen und oft schmerzhaften Weges des Wachstums. Die Selbstfindung und die Bedeutung von zwischenmenschlichen Beziehungen. Eine ganz persönliche, sehr intime und niemals banale Geschichte mit einer starken, ausgeprägten Persönlichkeit. Auf der Diagonale’23.
Mit Mermaids don’t cry hat die Regisseurin Franziska Pflaum eine Art zartes und symbolisches zeitgenössisches Märchen geschaffen, in dem eine magnetische Protagonistin eine Art postmoderne Heldin auf ihrem (oft schwierigen) Weg zu einem neuen Selbstbewusstsein darstellt. Auf der Diagonale’23.