Filmgenre: Coming-of-age

the-whores-son-2004-hurensohn-sturminger-recensione

HURENSOHN

Hurensohn ist die Geschichte einer verzweifelten Mutter-Sohn-Liebe. Ein ständiges Aufeinandertreffen, ohne sich jemals treffen zu können. Eine Hassliebe, die oft zu den extremsten Lösungen führen kann.

i-promise-1994-ich-gelobe-murnberger-recensione

ICH GELOBE

In Ich gelobe bedient sich Wolfgang Murnberger zweifellos vieler Klischees, die nicht nur das militärische Leben betreffen, sondern auch – und vor allem – den stets komplizierten Übergang von der Kindheit zum Erwachsensein. Diese Klischees schaffen es jedoch, die Gefühle der jungen Protagonisten vollständig einzufangen, was diesen wichtigen Spielfilm zu einem äußerst intimen und intelligenten Werk macht.

boomerang-2018-ayub-kritik

BOOMERANG

In Boomerang finden wir alle Konstanten der Filmografie von Kurdwin Ayub. Auch hier erkennt man einen bewussten und sehr reifen Ansatz in einer jungen Geschichte über junge Menschen. Eine leichte und zugleich tiefgründige Geschichte. Eine sehr persönliche Geschichte, die durch den innovativen Blick der Regisseurin sofort universelle Konnotationen annimmt. Auf der Diagonale’22.

sonne-2022-ayub-kritik

SONNE

Kurdwin Ayub scheut sich nicht, mit neuen Filmsprachen zu experimentieren. Das hat sie auch in ihren früheren Werken immer getan. In Sonne fühlt sich die Regisseurin endlich frei, Themen, die ihr am Herzen liegen, aus der Perspektive von Jugendlichen, die in einer europäischen Großstadt leben, die aber aus verschiedenen Ländern stammen, zu entwickeln und zu vertiefen. Was bedeutet also der Begriff „Heimat“?

madison-2020-strobl-dor-film-kritik

MADISON

In Madison sind die Tiroler Berge die perfekte Kulisse für wilde Radtouren, verwinkelte Kurven und steile Abfahrten. Und die Kamera der Regisseurin weiß die Räume perfekt zu managen, bewegt sich flink über die Rennstrecken und Wege und beschert uns angenehme Momente voller Adrenalin. Bei der Diagonale 2021.

fuchs-im-bau-2020-riahi-kritik

FUCHS IM BAU

Fuchs im Bau kann als ein Film über die Unkommunizierbarkeit betrachtet werden, die erst dann überwunden wird, wenn eine bestimmte gemeinsame Sprache gefunden wird. Und so kommt schließlich Musik ins Spiel.

das-schaurige-haus-2020-prochaska-kritik

DAS SCHAURIGE HAUS

Mit der Absicht – zumindest was seinen Debütfilm betrifft – in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und sich dem Genrekino zu widmen, hat Daniel Prochaska in Das schaurige Haus Spaß daran gehabt, sich von Kultfilmen der Vergangenheit inspirieren zu lassen, um eine Art Coming-of-Age mit verstörenden Wendungen zu kreieren, das sich vor allem an ein sehr junges Publikum richtet.

twinni-2003-schweiger-kritik

TWINNI

Twinnis Regieansatz ist manchmal etwas naiv, doch der Spielfilm zeichnet sich durch eine sorgfältig ausgearbeitete, pastellfarbene Beleuchtung aus, die uns die 1980er Jahre aufleben lässt, und durch eine Reihe von poetischen und nostalgischen Bildern.

zalesie-2018-virgin-woods-zborowska-kritik

ZALESIE

In Zalesie konzentriert sich die Regisseurin auf die Macht der Bilder. Und während zu Beginn des Kurzfilms das Bild der jungen Protagonistin, die auf einem Flussbett liegend damit spielt, unter Wasser die Luft anzuhalten, sofort an die von John Everett Millais gemalte Ophelia von William Shakespeare erinnert, erinnert die Großartigkeit der Landschaft mit ihrer üppigen Vegetation und ihren Wasserläufen ans Kino von Andrej Tarkovskij und sein Meisterwerk Iwans Kindheit.