In Juwelen – kürzlich vom Filmarchiv Austria restauriert und auf dem neuen Kanal Filmarchiv On wieder dem Publikum präsentiert – hat Hans Brückner einen mutigen und recht innovativen Regieansatz gewählt, indem er sich reichlich von früheren Werken inspirieren ließ, aber gleichzeitig auch zahlreiche Einflüsse aus dem Rest der Welt zu schätzen wusste.
Kreuz und Quer durchs Burgenland wird sofort zum Bild einer glücklichen Epoche, die sich leider dem Ende zuneigte, und zum wertvollen historischen Dokument, das zwischen den beiden Weltkriegen und zwischen zwei grundlegenden Epochen im Bereich der siebten Kunst entstand: Der Stummfilmzeit und der Tonfilmzeit.
Die Tat des Andreas Harmer ist ein äußerst feiner Film noir, in dem – wie schon der großartige Fritz Lang 1926 in Metropolis gezeigt hatte – die klare Trennung zwischen Gut und Böse auf zwei Ebenen durch die Schauplätze gut dargestellt wird, seien es die Keller eines Gebäudes und die Kanalisation der Stadt oder ein sonniger Park an einem heißen Sommertag.
Wenn wir an Karl Köfingers erste Filme zurückdenken, so erinnern wir uns, dass er neben zahlreichen starren Einstellungen vor allem auf Totalen setzte, um die Landschaften als Ganzes zu zeigen. Doch in Durch die Wachau wird der Mensch selbst in den Vordergrund gestellt.
Elegante Körper und intensive Nahaufnahmen sind die Protagonisten von Die Warschauer Zitadelle (Louise Kolm-Fleck und Jakob Fleck, 1930), der vor allem durch seine stilistische Eleganz, die flinken Kamerabewegungen und das tadellose, romantisch-schmerzhafte Drehbuch besticht. Einer der reifsten Filme des Paares. Auf der Viennale 2019, im Rahmen der Retrospektive, die Louise Kolm-Fleck gewidmet ist.