Filmgenre: Animationsfilme

maria-lassnig-kantate-1992-lassnig-sielecki-kritik

MARIA LASSNIG KANTATE

Lebendig, farbenfroh, ironisch und selbstironisch: Maria Lassnig Kantate, der letzte Kurzfilm der berühmten Kärntner Malerin, ist eine wahre Hymne an das Leben und an die Schönheit, die uns alle schon immer jünger, reicher und glücklicher zu fühlen vermochte.

peterchens-mondfahrt-2021-samadi-ahadi-kritik

PETERCHENS MONDFAHRT

Peterchens Mondfahrt ist alles in allem ein unterhaltsamer, farbenfroher und manchmal auch adrenalingeladener Spielfilm für die ganze Familie. Ein international ausgerichteter Film, der allerdings sowohl vom Drehbuch als auch von der Umsetzung der CGI-Zeichnungen her stark unter dem Vergleich mit anderen Animationsfilmen, die inzwischen überall auf der Welt entstanden sind, leidet. Auf der Diagonale’22.

rotzbub-2021-rosenmuller-lopez-jover-kritik

ROTZBUB

Rotzbub ist ein äußerst kluger und reifer Spielfilm, der seine Stärke in der grotesken Komik findet. Das Porträt einer Welt – der des Karikaturisten Manfred Deix, aber auch derjenigen, die die Nachkriegszeit erlebt haben – die nie wirklich erloschen ist. Auf der Diagonale’22.

revolution-der-augen-2022-pezold-kritik

REVOLUTION DER AUGEN

In Revolution der Augen hat sich Friederike Pezold für totales Schweigen entschieden. Eine Stille, die notwendig ist, um wieder mit uns selbst in Kontakt zu kommen und zu lernen, zu beobachten, was uns umgibt. Eine Stille, die auf resolute und revolutionäre Weise mit der Verwirrung, der Bilderflut kontrastiert, die wir jeden Tag erleben. Auf der Diagonale’22.

one-left-2020-doringer-kritik

ONE LEFT

Themen wie Tod, Leben und die Zeit, die uns bleibt, sind die absoluten Protagonisten. Unser Leben hängt oft davon ab, wie wir mit ihr umgehen. One Left von Sebastian Doringer ist eine Hymne an das Leben, eine Botschaft der Hoffnung, die wie eine frische Frühlingsbrise zu uns kommt.

metanoia-2021-rothaug-kritik

METANOIA

Metanoia lässt sich offensichtlich von dem inspirieren, was in der Welt geschaffen wurde, strebt aber nicht um jeden Preis einen eigenen Stil an. Die Geschichte der Protagonistin und die Bilder, die wir auf der Leinwand sehen, nehmen fast die Form eines Bewusstseinsstroms an. Die junge Regisseurin lässt sich mit Reife und Bewusstsein von den Gedanken und Wahrnehmungen ihrer Hauptfigur mitreißen und gibt ihnen Form und Farbe.

in-her-boots-2019-steinbacher-kritik

IN HER BOOTS

In her Boots ist eine zärtliche und bunte Reise in die Gedankenwelt einer an Demenz erkrankten Frau. Eine Frau, die mit ihrer Enkelin zusammenlebt und auf magische Weise auf Berge klettert, frei in der Luft schwebt und nackt in ihrem Wohnzimmer tanzt. Ihre Schuhe sind alt. Dennoch haben sie ihre magischen Kräfte nicht verloren. Die Frau bringt es nicht übers Herz, sich von ihnen zu trennen.

the-woman-who-turned-into-a-castle-2018-steinbacher-kritik

THE WOMAN WHO TURNED INTO A CASTLE

The Woman who Turned into a Castle ist eine farbenfrohe und verwirrende Reise in die Gedankenwelt seiner Protagonistin: Eine Frau, die nicht mehr jung ist und sich plötzlich wie ein kleines Mädchen fühlt. Die Welt um sie herum beginnt, die unterschiedlichsten Formen anzunehmen. Und um diese bizarre Welt zu inszenieren, hat sich Kathrin Steinbacher von den großen Künstlern der Vergangenheit inspirieren lassen.

apfelmus-2019-gratzer-kritik

APFELMUS

Apfelmus wirft viele komplexe Fragen auf, zeichnet sich aber gleichzeitig durch seine Leichtigkeit, seine Unbeschwertheit und seine Einfachheit aus. Aufgeteilt in vier Teile – mit ebenso vielen Kameraeinstellungen – zeichnet sich dieser kleine und feine Kurzfilm von Alexander Gratzer durch eine minimalistische Ästhetik mit zweidimensionalen Zeichnungen in Pastellfarben aus, die an den französischen Animationsfilm erinnern.

fast-film-2003-widrich-kritik

FAST FILM

Fast Film. „Fast ein Film.“ Oder „schneller Film“. So wollte Virgil Widrich sein kleines, wertvolles Werk nennen. Und neben einer wahren Liebeserklärung an die Filmgeschichte und die Filmwelt repräsentiert der Kurzfilm eines der vielen Gesichter des Filmschaffens selbst, in dem Stop-Motion und Computergrafik in perfekter Harmonie koexistieren.