Kategorie: 2000er

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LIVING IN A BOX

Regisseur Jörg Kalt hört den Protagonist:innen aufmerksam zu, ohne je zu urteilen, sondern wird sofort zu ihrem wertvollen Vertrauten. Sein Living in a Box erzählt von jedem einzelnen von ihnen, von den vielen Gleichgewichten innerhalb winziger Räume, die sich wiederum oft als kleine Paradiese erweisen können.

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REALTIME

In Realtime braucht es praktisch nichts anderes, damit sich Film auf der Kinoleinwand in seiner ganzen kommunikativen Wirksamkeit manifestieren kann. In kaum mehr als vier Minuten passiert das Wunder. Der Zuschauer ist wie verzaubert.

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I’M A STAR!

Stefan Stratil, der schon immer mit neuen Filmsprachen durch bereits mehrfach angewandte Techniken experimentiert hat, hat sich nie gescheut, neue Wege zu gehen und zu wagen. Und in I’m a Star! ist es dem Regisseur gelungen, das Wesen der Liebes- und existenziellen Qualen des großartigen Frank Sinatra perfekt wiederzugeben.

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FUNNY GAMES U.S.

In Funny Games U.S. hat uns Michael Haneke vor allem gezeigt, dass sich bestimmte Dynamiken auch nach mehreren Jahren nicht verändert haben. Die großbürgerliche Gesellschaft, aber auch die grundlose Gewalt und vor allem die Macht der Inszenierung werden getreu dem, was bereits zehn Jahre zuvor in Funny Games inszeniert worden war, neu inszeniert.

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CACHÉ

Jeder hat etwas zu verheimlichen. Michael Haneke weiß das sehr gut. Und er weiß auch, dass bestimmte Geheimnisse und Fehler aus der Vergangenheit auch in der Gegenwart eine starke, sehr starke Wirkung haben können. In Caché kehrt daher die Vergangenheit des Protagonisten auf die hinterhältigste Weise zurück.

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ZERO CROSSING

Zero Crossing wurde von Johannes Holzhausen in nur drei Tagen gedreht. Neun Personen wurden in einem kleinen Zimmer interviewt. Was wird aus ihnen, ihren Kindern, ihrer Arbeit? Wird es noch möglich sein, in einem Österreich, in dem der Mensch selbst nicht mehr geachtet zu werden scheint und in dem bestimmte Dynamiken der Vergangenheit nie wirklich vergessen zu sein scheinen, friedlich weiterzuleben? Im Rahmen der Retrospektive Österreich real des Filmarchiv Austria.

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NO NAME CITY

In Florian Flickers No Name City wechseln sich Realität und Fiktion ständig ab. Die Besucher haben ein idyllisches Bild von einem solchen Ort, während die Kamera gleichzeitig bereit ist, alle seine Geheimnisse zu enthüllen. Im Rahmen der Retrospektive Österreich real des Filmarchiv Austria.

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EINE MILLION KREDIT IST NORMAL, SAGT MEIN GROSSVATER

In Eine Million Kredit ist normal, sagt mein Großvater zeigt Gabriele Mathes, wie die Wirtschaft das Leben der Menschen für immer verändern kann. So wird durch die Geschichte einer bestimmten Familie ein viel breiterer Diskurs über die Geschichte einer ganzen Nation eröffnet. Auf der Viennale 2022, Sektion Österreich real.