Kategorie: 2000er

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AUFZEICHNUNGEN AUS DEM TIEFPARTERRE

In Aufzeichnungen aus dem Tiefparterre hat Rainer Frimmel eine Reihe von Filmen ausgewählt und bearbeitet, die der Krankenträger Peter Haindl zwischen 1993 und 1999 gedreht hat. Filme, in denen der Protagonist zunächst das Haus, in dem er lebt, zeigt und schließlich vor die Kamera tritt, um von seinem Alltag und seiner Einstellung gegenüber dem Leben und der Welt zu erzählen. So wie der Protagonist des berühmten Monologs Der Herr Karl, den Helmut Qualtinger und Carl Merz 1961 geschrieben haben.

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DAS IST ALLES

Das ist Alles ist eine spannende und bewegende Reise zwischen Vergangenheit und Gegenwart, in der uns Fragmente des Alltags fast wie alte Fotografien gezeigt werden. Tizza Covi und Rainer Frimmel haben wieder einmal eine Realität auf die Leinwand gebracht, die fast zu einer eigenständigen Welt zu gehören scheint. Wie bei ihren Arbeiten üblich, wirkt das, was sie uns erzählen, wieder einmal wie ein Märchen.

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MISTER KARL

Mit Mister Karl hat sich Regisseur Kurt Mayer für einen klassischen Ansatz entschieden, der sich in diesem Fall als hervorragende Lösung erweist. Ein klassischer Ansatz und eine elliptische Struktur, die vor allem darauf abzielt, das Publikum zu bewegen und eine Hommage an den berühmten Karlheinz Böhm, seine Karriere und seine außergewöhnliche Großzügigkeit zu schaffen.

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PRATER

Ulrike Ottingers Prater ist eine Achterbahnfahrt, eine Fahrt auf vielen Karussells, ein wahres Seherlebnis. Vergangenheit und Gegenwart treffen aufeinander, „kollidieren“ und verschmelzen zu einer einzigen Realität.

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BURNING PALACE

Burning Palace von Mara Mattuschka und Chris Haring ist ein lebendiges, pulsierendes Bild des Inneren eines jeden Menschen, seiner Träume und Bedürfnisse. Ein Film, der auf tausend Arten interpretiert werden kann und der sich durch seine sorgfältige, aber auch mutige und experimentelle Regie auszeichnet. Auf der Viennale 2021.

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POPPITZ

Poppitz ist urkomisch, scharf und scheut sich nicht, die Gewohnheiten und Fehler des Großbürgertums zu zeigen. Und durch die Inszenierung der Missgeschicke des armen Gerry zeichnet er ein umfassendes Porträt der heutigen Gesellschaft. Eine oberflächliche Gesellschaft, die sich nur um „Äußerlichkeiten“ kümmert und Luxus als Lösung für jedes Problem sieht.

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ANTARES

Aufgeteilt in drei Episoden, ist Antares ein komplexes und vielschichtiges Fresko der heutigen Gesellschaft. Drei Geschichten, drei verschiedene Lebensstile, ein Schauplatz. Antares erzählt nicht nur von unmöglicher Liebe, verzweifelter Liebe, gequälter Liebe und heimlicher Liebe. Antares inszeniert Liebe als Utopie, ein ständiges, verzweifeltes Bedürfnis nach Liebe, das oft ein tiefes Gefühl der Einsamkeit erzeugt.

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DER ÜBERFALL

In Der Überfall ist niemand wirklich unschuldig oder ganz schuldig. Oder, noch besser, jede der drei Figuren ist Opfer und Täter zugleich. Und dieser Spielfilm von Florian Flicker zeichnet sich vor allem durch ein gutes Drehbuch aus, dank dem sich Momente der Spannung gekonnt mit fast urkomischen Szenen abwechseln.

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FAST FILM

Fast Film. „Fast ein Film.“ Oder „schneller Film“. So wollte Virgil Widrich sein kleines, wertvolles Werk nennen. Und neben einer wahren Liebeserklärung an die Filmgeschichte und die Filmwelt repräsentiert der Kurzfilm eines der vielen Gesichter des Filmschaffens selbst, in dem Stop-Motion und Computergrafik in perfekter Harmonie koexistieren.