Filmgenre: Chorfilme

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71 FRAGMENTE EINER CHRONOLOGIE DES ZUFALLS

71 Fragmente einer Chronologie des Zufalls basiert auf einer wahren Begebenheit. Im Film – unterteilt in fünf Kapitel, die jeweils einen bestimmten Tag betreffen – spielt sich alles vom 12. Oktober bis zum 23. Dezember 1993 ab. Alles führt zu einem bestimmten Ereignis, an dem alle Charaktere auf die eine oder andere Weise beteiligt sein werden. Doch wie viel Wert hat der Mensch in diesem Spielfilm von Michael Haneke?

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AUFSCHNEIDER

Obwohl Aufschneider sofort durch seinen fernsehtechnischen Schreib- und Regieansatz auffällt, fließt alles insgesamt linear. Jedes Ereignis, jede Geschichte der Charaktere sind irgendwie miteinander verbunden. Oft aber auch auf eine allzu vorhersehbare Weise.

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LAMORTE

Trotz eines nicht immer überzeugenden Regieansatzes erwies sich Lamorte aufgrund der behandelten Themen in vielerlei Hinsicht als durchaus mutig und weitsichtig, ein Kleinod in der Filmografie von Xaver Schwarzenberger und seiner Frau Ulrike.

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SCHATTEN UND LICHT

Schatten und Licht ist eine wahre Perle des österreichischen Films. Der Spielfilm ist perfekt in einen Kontext eingebettet, in dem eine Gruppe junger Filmemacher ein völlig neuartiges Kino schaffen wollte, das endlich frei von den Diktaten ist, die die österreichische Filmproduktion in den vergangenen Jahrzehnten geprägt hatten.

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O PALMENBAUM

Die Filmkomödie O Palmenbaum will mit der Inszenierung der bizarren Ereignisse der Familien Treichl/Moor, die in Single Bells so erfolgreich waren, einfach das Publikum unterhalten. Und das funktioniert, vor allem, wenn man bedenkt, dass im Vergleich zu vielen anderen Fortsetzungen die Struktur des Vorgängerfilms nie aufgegriffen wird, um eine Art Durchschlag zu schaffen.

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EINE SACHE DER PERSPEKTIVE

Die Regisseurin und Filmproduzentin Gerda Leopold – die sich auf die Produktion von Virtual-Reality-Spielfilmen spezialisiert hat und 2014 die Amilux Film gegründet hat – hat im Film Eine Sache der Perspektive ein zeitgenössisches Drama inszeniert, in dem uns in einer Reihe von miteinander verbundenen Episoden mehrere Sichtweisen gezeigt werden. Dieser innovative Spielfilm feierte am Montag, den 19. Oktober 2020, bei den Breitenseer Lichtspielen in Wien Premiere.

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FALLEN

In Fallen inszeniert Barbara Albert eine starke Sehnsucht nach der Vergangenheit zusammen mit dem Wunsch, sich selbst zu finden. Und so vermeidet es die Regisseurin klugerweise, sich von einer übermäßigen Emotionalität vereinnahmen zu lassen und zeigt eine reife Klarheit in der Beobachtung der fünf Protagonistinnen. Eine Klarheit, die es schafft, dass wir uns langsam mit jeder einzelnen Figur identifizieren können.

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ASPHALT

Asphalt ist von wahren Geschichten inspiriert und verwendet eine Inszenierung, die an den italienischen Neorealismus erinnert. Das Ergebnis ist ein in fünf Episoden unterteilter Film, der gleichzeitig rational und irrational ist. Ein Film, der sich offen gegen den Krieg ausspricht und mit dem Finger auf eine heuchlerische und konservative Gesellschaft zeigt.