VATERTAG
Vatertag ist eine insgesamt unterhaltsame Komödie, die sich trotz einiger Schwächen und manchmal zu vorhersehbarer Wendungen im Drehbuch durch eine gute Dynamik und eine angenehme Geschichte auszeichnet.
Vatertag ist eine insgesamt unterhaltsame Komödie, die sich trotz einiger Schwächen und manchmal zu vorhersehbarer Wendungen im Drehbuch durch eine gute Dynamik und eine angenehme Geschichte auszeichnet.
Traumata, die eigene Identität, aber auch ein tiefes Schuldgefühl und eine subtile Manipulation machen Perla zu einem besonders komplexen und gut geschriebenen Werk, in dem jeder einzelne Charakter facettenreich ist und jeder gleichzeitig als Opfer und Täter betrachtet werden kann.
Nach dem Vorbild des ersten Kapitels greift Regisseurin Eva Spreitzhofer auch in Wie kommen wir da wieder raus? auf das gleiche Grundthema zurück, nämlich die schockierende Aussage einer rebellischen Tochter, die dazu bestimmt ist, die prekären Beziehungen, die normalerweise in jeder Familie herrschen, ins Wanken zu bringen.
Neue Geschichten vom Franz trifft ins Schwarze. Und das mit einer minimalen Laufzeit und einem fesselnden Schnitt, der ein Kompendium aus Freundschaft, Mut und Kohärenz, das für das Publikum, für das es bestimmt ist, sicherlich lehrreich und pädagogisch ist, auf die Kinoleinwand bringt.
Sabine Derflinger hat in Anna Fucking Molnar vor allem mit bestimmten Konstanten ihres Kinos gespielt und ihren Film zu einer hochaktuellen Komödie mit einem starken feministischen Touch gemacht.
Geschichten vom Franz zeichnet sich sofort durch eine äußerst einfache und direkte Erzählstruktur aus, die fast keine Nebenhandlungen enthält. Und wenn die Geschichte von Franz und seinen FreundInnen einerseits spannend und amüsant ist, so wünscht man sich andererseits ein paar mehr Wendungen und notwendige Vertiefungen zu einigen Nebenfiguren.
Der Onkel/The Hawk ist ein bizarrer, ironischer und mit einem exzessiven Fernsehcharakter Spielfilm, der in einer zugleich einfachen und komplexen Geschichte bestimmte Familiendynamiken und prekäre Gleichgewichte, die für immer zusammenbrechen können, wenn die Vergangenheit an die Tür klopft, hinterfragt. Auf der Diagonale’22.
Gute Gefühle und Happy Ends sind immer willkommen. Besonders zur Weihnachtszeit. Und auch wenn Das Glück ist ein Vogerl nicht durch besondere Spielereien oder Regievirtuosität glänzt, funktioniert es vor allem wegen der hervorragenden Leistungen der Darsteller.
Obwohl Aufschneider sofort durch seinen fernsehtechnischen Schreib- und Regieansatz auffällt, fließt alles insgesamt linear. Jedes Ereignis, jede Geschichte der Charaktere sind irgendwie miteinander verbunden. Oft aber auch auf eine allzu vorhersehbare Weise.
Kaviar – der zweite Spielfilm von Elena Tikhonova – zeichnet sich durch eine durchdachte Regie – mit kurzen Animationseinlagen und Untertiteln, die an das Kino von Quentin Tarantino erinnern – und eine spritzige, fröhliche Musik aus.