Filmgenre: Horrorfilme

fear-1983-angst-gerald-kargl-recensione-review-kritik

ANGST

In Angst verbindet sich ein realistischer und höchst innovativer Regieansatz, bei dem die Dialoge sehr spärlich und essentiell sind, mit Splatterszenen, die so sehr an das italienische Horrorkino der 1980er Jahre erinnern, die hier aber dennoch ihre eigene Erfüllung finden und eine starke, ausgeprägte Persönlichkeit offenbaren. Auf der Viennale 2023, im Rahmen der Retrospektive Keine Angst des Filmarchiv Austria.

outer-space-1999-tscherkassky-recensione-review-kritik

OUTER SPACE

Peter Tscherkassky hat uns in Outer Space noch einmal gezeigt, wie Kino selbst immer wieder anders konnotiert werden kann, wie ein Film durch geschickten Schnitt zu einem völlig neuen Werk werden kann, wie einfach es ist, bereits existierende Bilder nach Belieben zu formen. Und so entpuppt sich sein Werk sofort als ein höchst provokativer, fast irreverenten Film, was die siebte Kunst selbst betrifft.

smother-2023-heimsuchung-achmed-abdel-salam-recensione-review-kritik

HEIMSUCHUNG

Heimsuchung hat nichts von vergangenen Horrorfilmen zu beneiden, und während er Visionen, Halluzinationen und Wahrnehmungen zu seinem Arbeitspferd macht, konzentriert er sich vor allem auf das persönliche Drama der Protagonistin und klassifiziert sich selbst als einen tiefgründigen und niemals banalen Spielfilm über Elternschaft. Auf der Diagonale’23.

razzennest-2022-grenzfurthner-recensione-review-kritik

RAZZENNEST

Razzennest ist ein wahres visuelles und auditives Erlebnis. Eine bizarre, urkomische und adrenalingeladene Reise zwischen Vergangenheit und Gegenwart, oder besser noch, in eine Gegenwart, in der die Vergangenheit stets bereit ist, grausamer und gnadenloser denn je zurückzukehren. Auf der Diagonale’23.

masking-threshold-2021-granzfurthner-kritik

MASKING THRESHOLD

Masking Threshold ist der Film, den man nicht erwartet. Ein hybrider Film, der nach einem anfänglichen dokumentarischen Ansatz in einem Crescendo aus Spannung und Komik nach und nach die Konnotationen eines Horrorfilms annimmt. Johannes Grenzfurthner hat sich stark an der modernen Sprache der sozialen Medien und insbesondere an Youtube orientiert. Sein Masking Threshold wird so gleichzeitig zu einer tiefgründigen, lustigen Überlegung über die Welt, in der wir leben, und über die Gesellschaft. Auf der Diagonale’22.

luzifer-2021-brunner-kritik

LUZIFER

Luzifer zeichnet sich nicht nur durch seine exzellente Raum- und Bildgestaltung aus, sondern auch durch eine tiefgründige Symbolik und eine gewisse Zweideutigkeit, die wir von den ersten Minuten an wahrnehmen. Auf der Diagonale’22.

biest-2014-muller-kritik

BIEST

Biest wurde mit einem sehr geringen Budget gedreht. Trotzdem ist Stefan Müller ein vergnüglicher kleiner Spielfilm gelungen, wenn auch mit einer gewissen Grundnaivität.

hagazussa-2017-feigelfeld-kritik

HAGAZUSSA

Aufgeteilt in vier Kapitel – Schatten, Horn, Blut und Feuer – zeichnet sich Hagazussa durch ein gekonntes Crescendo und eine Reihe von visuellen Suggestionen aus, zu denen die Musik – von der Gruppe MMMD – einen Mehrwert darstellt.