Vier Minus Drei von Adrian Goiginger ist ein Spielfilm, der aus Blicken, Gesten, Zeremonien, Gegenständen und alten Videos besteht, die schmerzhafte und zugleich wundervolle Erinnerungen wachrufen. Auf der Berlinale 2026, Sektion Panorama.
Vatertag ist eine insgesamt unterhaltsame Komödie, die sich trotz einiger Schwächen und manchmal zu vorhersehbarer Wendungen im Drehbuch durch eine gute Dynamik und eine angenehme Geschichte auszeichnet.
Frisch und zart wie eine Frühlingsbrise, aber auch zutiefst dramatisch und bewegend, ist Anfang 80 eine Hymne an die Liebe und die Freiheit. Eine Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Seelen, die sich mit dem unausweichlichen Vergehen der Zeit konfrontieren müssen.
Freispiel ist eine spannende Verwechslungskomödie, ein stimmungsvolles und originelles Porträt des nächtlichen Wien, aber auch das persönliche Drama eines Mannes, der seinen Platz in der Welt noch nicht gefunden zu haben scheint.
Peterchens Mondfahrt ist alles in allem ein unterhaltsamer, farbenfroher und manchmal auch adrenalingeladener Spielfilm für die ganze Familie. Ein international ausgerichteter Film, der allerdings sowohl vom Drehbuch als auch von der Umsetzung der CGI-Zeichnungen her stark unter dem Vergleich mit anderen Animationsfilmen, die inzwischen überall auf der Welt entstanden sind, leidet. Auf der Diagonale’22.
Der Schutzengel zeichnet sich durch eine stimmungsvolle Noir-Atmosphäre, durch Orte, die vom Rest der Welt fast isoliert sind, und durch eine intelligente und nie vorhersehbare Überlegung über das Wesen der Menschen aus. Götz Spielmanns unverwechselbarer Ansatz tat sein Übriges. Auf der Diagonale’22.
In Das ewige Leben ist niemand wirklich unschuldig. Und so wie die Schulden aus der Vergangenheit ans Licht kommen, entdeckt man langsam, dass auch derjenige, den man anfangs für einen völlig negativen Charakter hielt, doch eine zarte und liebevolle Seite hat.
In Der Überfall ist niemand wirklich unschuldig oder ganz schuldig. Oder, noch besser, jede der drei Figuren ist Opfer und Täter zugleich. Und dieser Spielfilm von Florian Flicker zeichnet sich vor allem durch ein gutes Drehbuch aus, dank dem sich Momente der Spannung gekonnt mit fast urkomischen Szenen abwechseln.
Angriff der Lederhosenzombies lässt uns fast sofort in das Herz der Geschichte eintauchen und schafft gelungene Spannungsmomente, die sich mit urkomischen Szenen abwechseln. Ein „blutiger“ Genrefilm, der auch eine große Liebe zur siebten Kunst verbirgt.
In Kleine große Stimme – ein Fernsehspielfilm von Wolfgang Murnberger aus dem Jahr 2015 – triumphieren immer die guten Gefühle. Und sie tun dies oft übertrieben abrupt. Bis zu dem Punkt, an dem sie fast ihre Glaubwürdigkeit komplett verlieren.