Filmgenre: Kriminalfilme

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DER SCHUTZENGEL

Der Schutzengel zeichnet sich durch eine stimmungsvolle Noir-Atmosphäre, durch Orte, die vom Rest der Welt fast isoliert sind, und durch eine intelligente und nie vorhersehbare Überlegung über das Wesen der Menschen aus. Götz Spielmanns unverwechselbarer Ansatz tat sein Übriges. Auf der Diagonale’22.

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HINTERLAND

Hinterland ist ein durch und durch expressionistischer Film. Ein Film, in dem eckige Szenenbilder, enge Gassen, geneigte Gebäude, bedrohliche Schatten und schiefe Kameraeinstellungen die Aufgabe haben, uns einen der dramatischsten Momente der Geschichte hautnah erleben zu lassen und viel Unruhe zu vermitteln.

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DAS EWIGE LEBEN

In Das ewige Leben ist niemand wirklich unschuldig. Und so wie die Schulden aus der Vergangenheit ans Licht kommen, entdeckt man langsam, dass auch derjenige, den man anfangs für einen völlig negativen Charakter hielt, doch eine zarte und liebevolle Seite hat.

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AUFSCHNEIDER

Obwohl Aufschneider sofort durch seinen fernsehtechnischen Schreib- und Regieansatz auffällt, fließt alles insgesamt linear. Jedes Ereignis, jede Geschichte der Charaktere sind irgendwie miteinander verbunden. Oft aber auch auf eine allzu vorhersehbare Weise.

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MANN IM SCHATTEN

Das Wien von Mann im Schatten ist ein düsteres, obskures Wien, Zeuge der schrecklichsten Verbrechen, die Carol Reed in Der dritte Mann so gut dargestellt hatte. Und Regisseur Arthur Maria Rabenalt war der Aufgabe, ein grausames Verbrechen zu inszenieren, durchaus gewachsen und ließ sich von Reeds eigenem Kino, vom deutschen Expressionismus und von den legendären Detektiven wie Herkules Poirot oder Inspektor Columbo inspirieren.

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GEISSEL DES FLEISCHES

In vielerlei Hinsicht an amerikanische und französische Noirs erinnernd, lehnt sich Geißel des Fleisches an eine Reihe von Spielfilmen an, die in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg produziert wurden und in denen erstmals – ähnlich wie in Italien mit dem Neorealismus – die Armut und die zahlreichen moralischen und materiellen Auswirkungen des Krieges auf die Bevölkerung behandelt wurden.

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KOMM, SÜßER TOD

Mit intelligenter Ironie und einer starken Polemik gegen das staatliche Gesundheitswesen hat der Film Komm, süßer Tod von Wolfgang Murnberger als Protagonist (gespielt von einem unersetzlichen Josef Hader) eine Art unfreiwilligen Helden, einen Mann, der lebensmüde ist und sich dem Alkohol und dem Rauchen hingibt. Ein Mann, der unbedingt seine Einsamkeit vergessen will. Und der Regisseur schreckt nicht davor zurück, uns das Schlimmste der Gesellschaft zu zeigen.