Bei den Tiroler Kriegsadlern im Winter – kürzlich vom Filmarchiv Austria restauriert und derzeit auf dem neuen Kanal Filmarchiv On verfügbar – erscheint uns heute als ein Dokument von großer historischer Bedeutung. Zeuge einer (nicht allzu) fernen Zeit, die erst nach vielen Jahren endlich in ihrer wahren, schmerzhaften Natur betrachtet werden kann.
Der Glücksschneider ist ein echtes Juwel der österreichischen Filmgeschichte. Ein Kurzfilm, der zwar schätzt, was in der Zwischenzeit im Rest der Welt (und speziell in US-Slapstick-Komödien) realisiert wurde, aber dennoch seinen eigenen Weg sucht.
Wenn man sich der dramatischen Situation bewusst ist, die durch den Krieg in der ganzen Welt entstanden war, hat man beim Betrachten eines Dokumentarfilms wie Budapest fast den Eindruck, einen unwirklichen und nicht sehr realitätsgetreuen Film anzuschauen, der aber wegen seiner Zweideutigkeit besonders faszinierend ist.