LIEBE TV
Liebe TV von Hubert Sielecki ist eine sorgfältige und ironische Analyse der Welt der audiovisuellen Medien und ihrer Beziehung zum Publikum in der postmodernen Ära.
Liebe TV von Hubert Sielecki ist eine sorgfältige und ironische Analyse der Welt der audiovisuellen Medien und ihrer Beziehung zum Publikum in der postmodernen Ära.
Dracula von Radu Jude ist ein stark satirischer und respektloser, aber auch unglaublich scharfsinniger und intelligenter Spielfilm, der sich schon in den ersten Einstellungen als „der Film, den man nicht erwartet“ präsentiert. Auf der Viennale 2025.
Der Kurzfilm Heast ist eine mal Punk- mal futuristische Lektion in visueller und akustischer Ästhetik, die den österreichischen Nationalismus zunächst hervorhebt und dann fragmentiert. Beim Vienna Shorts 2025.
Cerolax II ist eine scharfe, prägnante, aber auch ironische Satire auf die Welt der Werbung und ganz allgemein auf die Medien, die uns täglich unzählige Produkte präsentieren, die angeblich unser Leben für immer verändern werden.
Obwohl insgesamt angenehm in der Inszenierung, wirkt Skandal in Ischl heute eher anachronistisch. Was bleibt, ist das Bild von einer Zeit und einer Gesellschaft, die manchmal zu verschlossen und oft lächerlich sind, in insgesamt angenehmen eineinhalb Stunden.
Der Kurzfilm Farbfersuchsprogramm erweist sich bald als eine Satire auf eine große Institution wie den österreichischen staatlichen Rundfunk, indem er mit diesem „neuen“ Ausdrucksmittel namens Farbe „spielt“.
Intelligent, manchmal urkomisch und absolut gnadenlos zeigt uns Peacock eine Welt, in der jeder Aspekt des Alltagslebens bis ins kleinste Detail durchdacht und geplant wird, so dass kein Raum für Spontaneität und echte Gefühle bleibt. Bei den 81. Filmfestspielen von Venedig, Sektion Settimana Internazionale della Critica.
Veni vidi vici ist in jeder Hinsicht einer der reifsten Filme von Daniel Hoesl und Julia Niemann (sowohl stilistisch als auch semantisch). Oder besser gesagt, die Quintessenz dessen, was ihr Kino bis jetzt gewesen ist. Auf der Diagonale 2024.
Paradies: Glaube zeigt uns nicht nur religiösen Fanatismus in einer seiner extremsten Formen. Nein. In Paradies: Glaube zeigt uns Ulrich Seidl vielmehr die praktizierte Religion in einer krankhaften Weise, indem man fast den Wert von Menschen zu vergessen scheint. Spezialpreis der Jury bei den Filmfestspielen von Venedig 2012.
Club Zero ist ein gnadenlos aufrichtiger Spielfilm, rigoros in seiner Inszenierung, die ihre ideale Stimmung in einer klugen Ironie findet. Das hier gezeichnete Gesellschaftsbild hat die scharfen, lebendigen Farben einer Welt, in der keine halben Sachen erlaubt sind. Wie im Kino von Hausner, die seit Jahren jeden einzelnen Aspekt dieser Welt minutiös analysiert. Im Wettbewerb auf den Filmfestspielen von Cannes 2023.