Das Leben in der kleinen Stadt verläuft ruhig. Die Kamera mit ihren schlichten und essenziellen Einstellungen ist dabei stiller Zeuge. Und durch eine direkte Inszenierung ohne Virtuosität findet Im alten Feldkirch seine ideale Dimension. Restauriert vom Filmarchiv Austria und präsentiert auf dem Kanal Filmarchiv On.
In Alltag in Steyr stellt eine ehrliche und unterhaltsame Hommage an die Filmgeschichte eine angenehme Abwechslung innerhalb eines Dokumentarfilms dar, der sich an einem rein klassischen Regieansatz orientiert und uns ein umfassendes Bild vom damaligen Leben im kleinen, malerischen Steyr vermittelt. Restauriert vom Filmarchiv Austria und präsentiert auf dem Kanal Filmarchiv On.
Fräulein Lilli ist eine unterhaltsame Verwechslungskomödie, in der vor allem Franziska Gaal auffällt, die hier in ihrem letzten in Europa gedrehten Film vor ihrer Auswanderung in die Vereinigten Staaten zu sehen ist. Ihre Lilli ist ein besonders lebhaftes, kluges und unkonventionelles Mädchen. Restauriert vom Filmarchiv Austria und präsentiert auf dem Kanal Filmarchiv On.
Katharina, die Letzte – kürzlich vom Filmarchiv Austria restauriert und auf dem neuen Kanal Filmarchiv On wieder dem Publikum präsentiert – ist ein einzigartiger Spielfilm in der österreichischen Filmgeschichte. Ein modernes Märchen, eine einzigartige Version von Aschenputtel, die sich stark von den damaligen österreichischen Produktionen unterscheidet.
Mit Lumpacivagabundus ist es Géza von Bolváry gelungen, die Essenz einer zeitlosen Geschichte einzufangen. Eine Geschichte, die auch heute noch aktueller denn je ist und uns zwischen den Gags auch berühren kann.
Silhouetten ist ein besonders interessantes und feines Werk in Reischs Filmografie und im österreichischen Film der 1930er Jahre. Zu diesem Anlass ließ sich der Regisseur von einer anderen wichtigen Künstlerin begleiten: Der deutschen Regisseurin und Animationsfilmerin Lotte Reiniger. Mitreißende Musik, elegante Tanzkostüme und ein Opernhaus voller begeisterter Zuschauer haben eine magnetische Wirkung auf das Publikum.
Zweifellos ist die Geschichte, die E. W. Emo in Die Puppenfee inszeniert hat, nicht besonders originell. Man könnte sogar behaupten, dass der Spielfilm heute eine besondere historische Bedeutung erlangt hat, weil er einer der Filme ist, in denen Romy Schneiders Eltern in ihrer Jugend mitgewirkt haben. Doch trotz allem muss man eine gewisse Anmut und Eleganz in der Inszenierung der zarten Liebesgeschichte zwischen den beiden jungen ProtagonistInnen anerkennen.
In Burgtheater triumphiert die Liebe. Aber wird das für alle gelten? Und das Wichtigste: Ist Liebe oder Karriere wichtiger? Wie sehr können die Meinungen der Leute das Leben eines Menschen beeinflussen? Willi Forst hat das Ganze mit einer starken Lyrik, aber auch mit dem richtigen Zynismus inszeniert, vor allem, wenn es um eine gewisse Dynamik innerhalb der Welt der Unterhaltung und des gehobenen Bürgertums geht.