In Eine Fahrt durchs Ötztal stehen neben den malerischen Landschaften und den besuchten Dörfern vor allem die Menschen und die Tourist:innen selbst im Mittelpunkt, die durch wichtige Großaufnahmen oder Aufnahmen, in denen sie bei ihren Tätigkeiten zu sehen sind, noch aufgewertet werden.
Der touristische Dokumentarfilm Von Steeg über Goasauschmied zum Gosausee und auf den Dachstein ist ein fast einzigartiges Werk in der umfangreichen Filmografie von Karl Köfinger. Hatte der Regisseur in seinen früheren Dokumentarfilmen vor allem die Wege und die besuchten Orte in den Mittelpunkt gestellt, so stehen hier viel mehr die Menschen im Vordergrund.
Von Salzburg über St. Gilgen, Mondsee und Bad Aussee ist ein unschätzbares Dokument, ein zweifellos wertvolles Werk, das sich perfekt zwischen die beiden großen Filmepochen einfügt: Die Stummfilmzeit und die Tonfilmzeit.
Karl Köfinger entschied sich in seinem Film Wiener Neustadt, Schneeberg, Rohrbach/Gebirge hauptsächlich für eine klassische Inszenierung. Wie schon bei seinen früheren Filmen vermied der Regisseur bewusst jegliche Experimente. Dennoch sind in diesem Werk Zeichen seines einzigartigen Regieansatzes zu erkennen.
Der Regisseur Karl Köfinger hat sich immer als sehr mutig erwiesen, wenn es darum ging, mit neuen Sprachen und neuen Lesarten des Kinos zu experimentieren und sich dabei gleichzeitig der damaligen Zeit anzupassen. Sein Film Flösserei auf der Salza kann daher heute als eines seiner ungewöhnlichsten und mutigsten Werke betrachtet werden, als ein wertvolles Dokument der Vergangenheit und der österreichischen Filmgeschichte.
Wir befinden uns zwischen den späten 1920er und frühen 1930er Jahren. Österreich befindet sich zwischen den beiden Weltkriegen. Und während die Folgen des ersten, schrecklichen Krieges noch stark zu spüren sind, lässt sich bereits erahnen, was in einigen Jahren geschehen wird. Wie lange werden diese glücklichen Tage, die in Von Salzburg nach Lofer dargestellt werden, noch andauern?
Reizvolle Landschaften, riesige Grünflächen und nicht zuletzt ein Bus voller Tourist:innen, die das Panorama genießen, sind daher die absoluten Protagonisten dieses kleinen und feinen Wien – Mariazell und zurück, dem es mit einer Laufzeit von etwa eineinhalb Minuten gelingt, uns einen umfassenden Eindruck von der Schönheit der Orte, die wir besuchen, und von all ihren Möglichkeiten zu vermitteln.
Gegen Ende der 1920er Jahre (als der Film Von Mariazell über Admont nach Bad Aussee entstand) war eine visuell so virtuose Regiearbeit in Österreich keineswegs üblich. Und das beweist vor allem die große Weitsicht des Regisseurs Karl Köfinger, der heute praktisch vergessen worden ist.
Von Dirnbach-Stoder nach Hinterstoder präsentiert sich als besonders intimer Dokumentarfilm, der nah an den Menschen ist, die die besuchten Orte bewohnen und die den Film mit ihren malerischen Volkstraditionen bereichern.
Kreuz und Quer durchs Burgenland wird sofort zum Bild einer glücklichen Epoche, die sich leider dem Ende zuneigte, und zum wertvollen historischen Dokument, das zwischen den beiden Weltkriegen und zwischen zwei grundlegenden Epochen im Bereich der siebten Kunst entstand: Der Stummfilmzeit und der Tonfilmzeit.