Die Hölle – Inferno ist ein adrenalingeladener und hochaktueller Thriller, der viel komplexer und vielschichtiger ist, als es zunächst scheint. Stefan Ruzowitzky hat nicht nur ein Fresko der Stadt Wien in all ihrer Multikulturalität und ihren kontroversesten Aspekten geschaffen, sondern auch – und vor allem – einen Film, der komplexe und heikle Themen wie Rassismus und Patriarchat behandelt.
Hinterland ist ein durch und durch expressionistischer Film. Ein Film, in dem eckige Szenenbilder, enge Gassen, geneigte Gebäude, bedrohliche Schatten und schiefe Kameraeinstellungen die Aufgabe haben, uns einen der dramatischsten Momente der Geschichte hautnah erleben zu lassen und viel Unruhe zu vermitteln.
Narziss und Goldmund ist ein Film, der trotz der unbestrittenen Meisterschaft des Regisseurs Stefan Ruzowitzky, trotz des großen Einsatzes von Kapital und einer exzellenten Besetzung, trotz visuell und symbolisch starker Momente, insgesamt zu gekünstelt, manchmal kitschig und prätentiös ist.
Tempo – der Debütfilm des Oscar-Preisträgers Stefan Ruzowitzky – ist ein einzigartiger Coming-of-Age-Film, der ein besonderes Augenmerk auf das legt, was zeitgleich im Rest der Welt gemacht wird. Ein Film mit internationalem Charakter, der sehr an die Mainstream-Filme der 1990er Jahre erinnert.
Hexe Lilli – Der Drache und das magische – unter der Regie von Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky und als Verfilmung der berühmten gleichnamigen Geschichte von Knister – überzeugt trotz einer kompetenten Regie nicht so sehr wie die bisherigen Werke des Filmemachers.
In Stefan Ruzowitzkys Die Fälscher wird ein weiteres Kapitel des Zweiten Weltkriegs inszeniert, mit einem raffinierten Werk der Abrechnung, in dem nicht nur der starke persönliche Einsatzdes Regisseurs, sondern der gesamten Besatzung, die in ständigem engen Kontakt mit Adolf Burger persönlich steht, spürbar ist.