Filmgenre: Dramen

i-promise-1994-ich-gelobe-murnberger-recensione

ICH GELOBE

In Ich gelobe bedient sich Wolfgang Murnberger zweifellos vieler Klischees, die nicht nur das militärische Leben betreffen, sondern auch – und vor allem – den stets komplizierten Übergang von der Kindheit zum Erwachsensein. Diese Klischees schaffen es jedoch, die Gefühle der jungen Protagonisten vollständig einzufangen, was diesen wichtigen Spielfilm zu einem äußerst intimen und intelligenten Werk macht.

eismayer-2022-wagner-kritik

EISMAYER

Obwohl Eismayer ein Spielfilmdebüt ist, zeichnet er sich in erster Linie durch eine große filmische Reife und eine nie vorhersehbare Fähigkeit, in die menschliche Seele einzudringen, aus, indem er es schafft, jede subtile Nuance der Persönlichkeiten der Protagonisten einzufangen. Auf den 79. Filmfestspielen von Venedig, Sektion Settimana della Critica.

das-letzte-problem-2019-markovics-kritik

DAS LETZTE PROBLEM

Goldfische haben ein sehr gutes Sehvermögen und können sehen, was Menschen oft übersehen. Wer ist der mysteriöse Mörder? Das letzte Problem orientiert sich geschickt an früheren Erfolgen und schafft eine unterhaltsame, adrenalingeladene Detektivgeschichte mit willkommenem Retro-Touch.

die-weltmaschine-1981-patzak-kritik

DIE WELTMASCHINE

Die Weltmaschine ist eine wahre Hymne an das Leben, an die Freiheit und an die Kunst in all ihren Formen. Erni Mangold erwies sich als die perfekte Hauptdarstellerin, man könnte sogar glauben, dass die Titelrolle genau für sie geschrieben wurde. Einer der ersten Filme, in denen Christoph Waltz mitgewirkt hat.

freunde-1945-e-w-emo-kritik

FREUNDE

Ganz im Sinne der österreichischen Filmografie jener Jahre inszeniert Freunde ein Liebesdrama, in dem jedoch kein Bezug zum gerade zu Ende gegangenen Krieg genommen wird. Die Geschichte der drei Protagonisten ist in den 1940er Jahren angesiedelt, könnte aber in jeder Epoche spielen.

bennys-video-1992-haneke-kritik

BENNY’S VIDEO

In Benny’s Video ist die Realität das, was wir sehen, aber auch das, was wir nach Belieben manipulieren können. Michael Haneke weiß sehr genau, wohin er unseren Blick lenken muss, lässt einfach die Bilder für sich selbst sprechen und zeigt uns – durch Monitore, die fast wie ein „Filter“ wirken – eine verzerrte, kranke Welt.

corsage-2022-kreutzer-kritik

CORSAGE

Dekadenz und Modernität finden in Corsage eine gute Kombination. Die Kostüme und die eleganten Räume von Schönbrunn schaffen einen Gegenpol zur Popmusik. Gleichzeitig hat sich Marie Kreutzer für eine klassische Inszenierung entschieden, so dass sich der Zuschauer ausschließlich auf die magnetische Protagonistin, meisterhaft gespielt von Vicky Krieps, konzentrieren kann. Bei den Filmfestspielen von Cannes 2022.

stillleben-2011-meise-kritik

STILLLEBEN

Stillleben ist keineswegs ein „einfacher“ Film. Im Gegenteil, jede kleinste Facette der Persönlichkeiten der ProtagonistInnen wird von der Kamera von Sebastian Meise auf eine Weise wiedergegeben, die niemals rhetorisch oder vorhersehbar ist. Die Großaufnahmen ihrer Gesichter, die Geständnisse, die Gespräche im Auto oder auf einem Bahnsteig, aber auch die extremen Gesten geben jedem von ihnen Menschlichkeit.

die-vier-im-jeep-1951-lindtberg-kritik

DIE VIER IM JEEP

Die Vier im Jeep zeichnet sich nicht nur durch ein hervorragendes Drehbuch aus, sondern auch durch einen Ansatz, der sowohl an den französischen Noir als auch an das Hollywood-Kino jener Zeit erinnert, durch elegante und willkommene Ironie und durch eine unmögliche Liebesgeschichte. Auf der Diagonale’22.