Filmgenre: Experimentalfilme

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TRAIN AGAIN

Train again von Peter Tscherkassky ist nicht nur eine Hommage an die Filmgeschichte und an eines der beliebtesten und vielseitigsten Fortbewegungsmittel, das im Kino schon immer eine große Rolle gespielt hat. Train again ist auch – und vor allem – eine Hommage an die österreichische Avantgardefilmgeschichte und an einen ihrer wichtigsten Vertreter. Auf der Viennale 2021.

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SOCIAL SKILLS

In Social Skills sehen wir auch einen lebhaften Protest. Ein lebendiger und pulsierender Protest gegen eine konformistische Welt, in der die Gesetze keine Rücksicht mehr auf den Menschen selbst und sein Wohlbefinden nehmen. Eine Welt, in der sich die Menschen oft wie Marionetten bewegen. Nicht eine, sondern viele Künste nehmen mehrere Bedeutungen an und werden zusammen zu einem: Kino. Auf der Viennale 2021.

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BURNING PALACE

Burning Palace von Mara Mattuschka und Chris Haring ist ein lebendiges, pulsierendes Bild des Inneren eines jeden Menschen, seiner Träume und Bedürfnisse. Ein Film, der auf tausend Arten interpretiert werden kann und der sich durch seine sorgfältige, aber auch mutige und experimentelle Regie auszeichnet. Auf der Viennale 2021.

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DAS RAD

Das Rad von Friedl vom Gröller ist ein Kindertraum. Oder besser gesagt, ein Traum von zwei Kindern. Das Rad ist eine Reise in die Vergangenheit, eine Rückkehr in die Kindheit, eine neue Entdeckung von sich selbst und der Welt um uns herum. Eine neue Art, die Realität zu verstehen, die uns auch an das große Kino der Vergangenheit erinnert. Auf der Viennale 2021.

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HIS BAG

Film und Malerei koexistieren harmonisch in His Bag. Peter Patzak tritt vor die Kamera und wird zum Hauptdarsteller. Alles, was er sieht, wird zu wertvollem und entscheidendem Material. Und so zeigt sich dieser kleine und feine Kurzfilm sofort als eine wahre Liebeserklärung an die Kunst in all ihren Formen.

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CANALE GRANDE

Lichter, Farben, extravagante Kostüme und stark paradoxe Situationen sind das Markenzeichen dieses wertvollen und originellen Canale Grande. Friederike Pezold scheut sich nicht, zu wagen, sich zu äußern, ihre Wut – immer mit einer willkommenen Ironie und Selbstironie – gegen die heutige Gesellschaft, gegen einen latenten Machismo und gegen das, was aus der Welt der Telekommunikation geworden ist, zu „schreien“. Bei der Diagonale 2021.

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2551.01

Wird es jemals Hoffnung auf Erlösung für diejenigen geben, die am Rande der Gesellschaft leben? Norbert Pfaffenbichler scheint davon eine klare Vorstellung zu haben. Aber vielleicht kann nur Liebe uns alle retten. Und das tut sie in 2551.01 auf eine Art und Weise, die niemals banal oder vorhersehbar ist, sondern jede mögliche Rhetorik gekonnt vermeidet. Inspiriert von Charlie Chaplins The Kid und präsentiert bei der Diagonale 2021.