Schlagwort: Rezension

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PENISSIMO

Penissimo ist ein heiterer und lustiger, aber auch besonders bedeutungsvoller Dokumentarfilm. Interviews, Fotografien von Kunstwerken, aber auch Ausschnitte aus den ersten erotischen Filmen, die bereits in der Stummfilmzeit gedreht wurden, ergeben ein lebendiges und farbenfrohes Fresko über „eine der beiden Hälften, aus denen die Welt besteht“.

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MEIN BESTER FEIND

Mein bester Feind ist ein Spielfilm mit internationalem Anspruch, der sich stark am amerikanischen Mainstream-Kino orientiert und insgesamt tadellos inszeniert ist. Der Zweite Weltkrieg und der Holocaust werden in Österreich in einem bedeutenden Film, der neben der Geschichte der beiden Freunde/Feinde und dem Krieg auch eine große Hommage an die Kunst und die Schönheit darstellt, erzählt.

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VIENNA TABLE TRIP

Vienna Table Trip präsentiert sich uns fast wie ein zeitloses Märchen, wie eine kleine Realität, in der sich Vergangenheit und Gegenwart treffen und etwas Einzigartiges schaffen. Gleichzeitig begleitet uns zarte, minimalistische Musik auf der „Reise“. Virgil Widrich, ein Meister des Animationsfilms, hat wieder einmal ein kleines Juwel des österreichischen Avantgarde-Films geschaffen.

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MONTE VERITÀ

Monte Verità ist ein wildes Rennen in die Freiheit. Eine ständige Suche nach Schönheit in all ihren Formen. Ein verzweifeltes Bedürfnis nach Liebe, das nie seine eigene Erfüllung zu finden scheint. Eine Geschichte über die Frauenemanzipation, aber auch eine aufrichtige Hommage an die Fotografie und Kunst.

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ARNULF RAINER

Arnulf Rainer von Peter Kubelka ist einer der wenigen metrischen Filme in der Filmgeschichte. In knapp sieben Minuten sehen wir die Leinwand mal weiß, mal schwarz, während sich in der Zwischenzeit Stille und weißes Rauschen gekonnt abwechseln. Gleichzeitig ist das, was wir sehen und empfinden, etwas Einzigartiges.

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GESCHICHTEN VOM FRANZ

Geschichten vom Franz zeichnet sich sofort durch eine äußerst einfache und direkte Erzählstruktur aus, die fast keine Nebenhandlungen enthält. Und wenn die Geschichte von Franz und seinen FreundInnen einerseits spannend und amüsant ist, so wünscht man sich andererseits ein paar mehr Wendungen und notwendige Vertiefungen zu einigen Nebenfiguren.

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SILHOUETTEN

Silhouetten ist ein besonders interessantes und feines Werk in Reischs Filmografie und im österreichischen Film der 1930er Jahre. Zu diesem Anlass ließ sich der Regisseur von einer anderen wichtigen Künstlerin begleiten: Der deutschen Regisseurin und Animationsfilmerin Lotte Reiniger. Mitreißende Musik, elegante Tanzkostüme und ein Opernhaus voller begeisterter Zuschauer haben eine magnetische Wirkung auf das Publikum.

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STILLE NACHT, HEILIGE NACHT

In Stille Nacht, heilige Nacht erkennt man sofort einen starken Einfluss des Kinos von Georges Méliès, vor allem im Hinblick auf die eingeblendeten Szenen und den stark märchenhaften (manchmal sogar traumhaften) Ton des Films. Dieser Kurzfilm versucht seinen Weg, ohne unbedingt einen „revolutionären“ Film sein zu wollen. Mit seiner eleganten Inszenierung und seiner Einfachheit scheint es uns heute jedoch wertvoller denn je.

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SPEAK EASY

In Speak Easy spricht jemand mit jemandem am Telefon. Man könnte sogar sagen, dass dies ein Film über die Unkommunizierbarkeit ist. Jede/r Jugendliche hat seine/ihre eigene Sprache, die für Erwachsene oft unverständlich ist, und gleichzeitig wird jedes Gespräch durch das Telefon „gefiltert“.