Schlagwort: Rezension

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DIE WASCHMASCHINE

Die Wohnung, in der die beiden ProtagonistInnen leben, ist das perfekte Setting. Ein kleiner, manchmal beengter Raum. Der ideale Rahmen für alle Arten von Paranoia. Die Stille im Haus, die Nacht, das gedämpfte Licht tun ihr Übriges. In Die Waschmaschine hat der Regisseur vor allem gezeigt, dass er es versteht, den Raum zu managen und die richtigen Emotionen, auch dank einer hervorragenden Besetzung, perfekt zu vermitteln. Preisträger des Österreichischen Filmpreises 2021 für den Besten Kurzfilm.

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CAFÉ ELEKTRIC

Café Elektric ist Teil der sogenannten Sittenfilme, in denen die Geschichten von Frauen erzählt werden, die nach einem ausschweifenden Leben endlich die Bedeutung wahrer Werte verstanden haben. Der Film wurde 1927 gedreht und ist heute leider unvollständig, da der letzte Teil verloren gegangen ist.

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71 FRAGMENTE EINER CHRONOLOGIE DES ZUFALLS

71 Fragmente einer Chronologie des Zufalls basiert auf einer wahren Begebenheit. Im Film – unterteilt in fünf Kapitel, die jeweils einen bestimmten Tag betreffen – spielt sich alles vom 12. Oktober bis zum 23. Dezember 1993 ab. Alles führt zu einem bestimmten Ereignis, an dem alle Charaktere auf die eine oder andere Weise beteiligt sein werden. Doch wie viel Wert hat der Mensch in diesem Spielfilm von Michael Haneke?

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MAIKÄFER FLIEG

Mirjam Unger hat in ihrem wichtigen Maikäfer flieg dafür gesorgt, dass sich alles auf zwei verschiedenen Ebenen abspielt: Auf der einen Seite gibt es den Krieg, die Armut, die zerstörte Stadt und die Armee. Auf der anderen Seite steht Christl mit seiner Neugierde auf die Welt und seiner Lebensfreude.

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BURGTHEATER

In Burgtheater triumphiert die Liebe. Aber wird das für alle gelten? Und das Wichtigste: Ist Liebe oder Karriere wichtiger? Wie sehr können die Meinungen der Leute das Leben eines Menschen beeinflussen? Willi Forst hat das Ganze mit einer starken Lyrik, aber auch mit dem richtigen Zynismus inszeniert, vor allem, wenn es um eine gewisse Dynamik innerhalb der Welt der Unterhaltung und des gehobenen Bürgertums geht.

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DER RÄUBER

Der Räuber konzentriert sich vor allem auf die komplexe Innenwelt seines Protagonisten, sein ständiges Bedürfnis zu fliehen, seine Schwierigkeiten, sich in die Gesellschaft zu integrieren und ein normales Leben zu führen.