Schauspieler: Inge Maux

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PARADIES: LIEBE

n Paradies: Liebe finden wir alle Konstanten des Kinos von Ulrich Seidl in einem zutiefst intelligenten, schmerzhaften und gnadenlosen Werk. Der Zynismus und die Heuchelei der Menschen, die Unterschiede zwischen den Gesellschaftsschichten, aber auch – und vor allem – eine tiefe Einsamkeit und ein verzweifeltes Bedürfnis nach Liebe sind die absoluten Protagonisten. Kann es jemals eine auch nur geringe Chance auf Erlösung geben? Daran scheint der Regisseur nicht zu zweifeln.

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HEIMSUCHUNG

Heimsuchung hat nichts von vergangenen Horrorfilmen zu beneiden, und während er Visionen, Halluzinationen und Wahrnehmungen zu seinem Arbeitspferd macht, konzentriert er sich vor allem auf das persönliche Drama der Protagonistin und klassifiziert sich selbst als einen tiefgründigen und niemals banalen Spielfilm über Elternschaft. Auf der Diagonale’23.

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BOOMERANG

In Boomerang finden wir alle Konstanten der Filmografie von Kurdwin Ayub. Auch hier erkennt man einen bewussten und sehr reifen Ansatz in einer jungen Geschichte über junge Menschen. Eine leichte und zugleich tiefgründige Geschichte. Eine sehr persönliche Geschichte, die durch den innovativen Blick der Regisseurin sofort universelle Konnotationen annimmt. Auf der Diagonale’22.

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RIMINI

Mit Rimini zeichnet Ulrich Seidl ein gnadenloses Porträt der Welt, in der wir leben, in der sich niemand retten kann, in der es keine Hoffnung auf eine bessere Zukunft gibt, in der alte Lieder aus dem Zweiten Weltkrieg noch immer durch die Gänge eines tristen Altenheims hallen und als trauriges Leitmotiv unseres Lebens wirken.

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DAS SCHAURIGE HAUS

Mit der Absicht – zumindest was seinen Debütfilm betrifft – in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und sich dem Genrekino zu widmen, hat Daniel Prochaska in Das schaurige Haus Spaß daran gehabt, sich von Kultfilmen der Vergangenheit inspirieren zu lassen, um eine Art Coming-of-Age mit verstörenden Wendungen zu kreieren, das sich vor allem an ein sehr junges Publikum richtet.