AMS – Arbeit Muss Sein bevorzugt das Genre der Komödie, in der auch Action und Musik eine wesentliche Rolle spielen, um uns nicht nur die Emotionen, die die einzelnen Figuren jeweils durchleben, sondern auch eine wichtige Botschaft (die hoffentlich viele verstehen werden) zu vermitteln. Auf der Diagonale 2026.
Mit diesem interessanten Die Migrantigen wollte Arman T. Riahi uns vor allem interessante Denkanstöße durch eine äußerst aktuelle und universelle Geschichte geben. Auf der Filmschau CinemAUSTRIA.
Düstere Farben, eine besonders trostlose Atmosphäre, minimalistische elektronische Musik und langsame Kamerabewegungen (die uns den Tod tatsächlich nie direkt oder aus nächster Nähe zeigen) machen Ruletista zu einem gnadenlosen, ironischen und grotesken Kurzfilm, der vor allem durch seinen Witz und seine Einzigartigkeit besticht. Auf der Viennale 2024.
80 Plus behandelt heikle und komplexe Themen auf eine niemals banale oder rhetorische Weise, indem er jede heuchlerische Konvention angreift und vor allem eine große, unerwartete Freundschaft mit einem liebevollen und sensiblen Blick auf ältere Menschen inszeniert.
In Andrea lässt sich scheiden, dem zweiten Spielfilm von Josef Hader als Regisseur, wechseln sich Komödie und Tragödie ständig ab, vermischen sich und verschmelzen in einem reifen und intelligenten Werk. Auf der Berlinale 2024, Sektion Panorama.
n Paradies: Liebe finden wir alle Konstanten des Kinos von Ulrich Seidl in einem zutiefst intelligenten, schmerzhaften und gnadenlosen Werk. Der Zynismus und die Heuchelei der Menschen, die Unterschiede zwischen den Gesellschaftsschichten, aber auch – und vor allem – eine tiefe Einsamkeit und ein verzweifeltes Bedürfnis nach Liebe sind die absoluten Protagonisten. Kann es jemals eine auch nur geringe Chance auf Erlösung geben? Daran scheint der Regisseur nicht zu zweifeln.
Die Farben Griechenlands und atemberaubende Landschaften werden in Griechenland fast als Co-Protagonisten behandelt. Johannes läuft von einer Seite der Insel zur anderen, um zu verstehen, was wirklich vor sich geht. Aber vielleicht kann nur ein Gespräch mit einem Fischer bei einer nächtlichen Sternenbeobachtung den Sinn des Lebens wirklich verstehen lassen.
Sterne unter der Stadt leidet zwar unter übertriebener Rhetorik und mangelnder Originalität und verlässt sich zu sehr auf Emotionalität, lässt sich aber zweifellos anschauen und versucht auf seine Weise, tadellos in seiner Ästhetik, sich in der nationalen Filmszene bemerkbar zu machen. Auf der Diagonale’23.
Mit Die Vermieterin hat Sebastian Brauneis wieder einmal etwas ganz Besonderes geschaffen. Ein Werk, das urkomisch und berührend zugleich ist und in dem es auch – und vor allem – einen wichtigen gesellschaftlichen Diskurs gibt. Auf der Diagonale’23.
Hinterland ist ein durch und durch expressionistischer Film. Ein Film, in dem eckige Szenenbilder, enge Gassen, geneigte Gebäude, bedrohliche Schatten und schiefe Kameraeinstellungen die Aufgabe haben, uns einen der dramatischsten Momente der Geschichte hautnah erleben zu lassen und viel Unruhe zu vermitteln.