OUT OF SYNC
Seit jeher ein sehr symbolträchtiges Element, erhält Wasser in Out of Sync sofort auch ganz bestimmte Bedeutungen. Auf dem Vienna Shorts 2026.
Seit jeher ein sehr symbolträchtiges Element, erhält Wasser in Out of Sync sofort auch ganz bestimmte Bedeutungen. Auf dem Vienna Shorts 2026.
Mit einer einfachen und präzisen Regie und einer Bildgestaltung, die zwischen der Wärme der eigenen vier Wände und der Melancholie eines Lebens, das keine nennenswerten Höhepunkte zu haben scheint, schwankt, wird Garnelius zu einer vagen poetischen, sicherlich ironischen und manchmal auch amüsanten Allegorie der heiklen und stillen Beziehung zwischen Eltern und Kindern. Auf der Viennale 2025.
In Ägypten von Kathrin Resetarits wird uns eine uns fast völlig unbekannte Art der Kommunikation gezeigt. Eine Welt, die fast einer eigenen Dimension anzugehören scheint, in der bedeutungsvolle Bilder fast mystische Konnotationen annehmen.
In Night of Passage spielt gerade die menschliche Komponente eine grundlegende Rolle. Niemand ist wirklich unschuldig, jeder ist gleichzeitig Opfer und Täter, von einem grausamen und skrupellosen System gezwungen, sich zu „entmenschlichen“. Beim Vienna Shorts 2025.
At Home I feel like leaving von Simon Maria Kubiena ist ein Film über Menschen, die sich in ihrem Zuhause, aber wahrscheinlich auch in der Gesellschaft und in der Welt fremd fühlen, weil sie noch nicht ihren Platz gefunden haben. Beim Vienna Shorts 2025.
Einsvierzig zielt direkt auf das Wesentliche und führt durch die Erzählung über das Leben von Karl Wallner zu einem viel breiteren und komplexeren Diskurs. All dies, wie wir uns gut vorstellen können, mit dem charakteristischen Ansatz von Ulrich Seidl.
In Speak Easy spricht jemand mit jemandem am Telefon. Man könnte sogar sagen, dass dies ein Film über die Unkommunizierbarkeit ist. Jede/r Jugendliche hat seine/ihre eigene Sprache, die für Erwachsene oft unverständlich ist, und gleichzeitig wird jedes Gespräch durch das Telefon „gefiltert“.
Ein zynischer und desillusionierter Blick konzentriert sich vor allem auf die zahlreichen Paradoxien, die sich auftun, wenn uns verschiedene Realitäten nacheinander vorgeführt werden. Man lacht viel, man lacht fast von Anfang bis Ende, wenn man sich Krieg in Wien anschaut. Bei näherer Betrachtung ist das, was uns gezeigt wird, jedoch recht verstörend. Auf der Viennale 2022, Sektion Österreich real.
Rosa Friedrich hat mit Wander einen lebendigen, pulsierenden, aufrichtigen und leidenschaftlichen Spielfilm geschaffen, in dem die Bilder von jungen Menschen, die sich im Gras ausruhen, die Grashalme wie Musikinstrumente spielen lassen, die friedlich mit Tieren koexistieren, zu seiner größten Besonderheit werden. Auf der Diagonale’22.
Der große Abwesende bei den 78. Filmfestspielen von Venedig ist leider Ulrich Seidl. Ein Regisseur, der uns viel geschenkt hat und von dem man viel erwartet. Selbst wenn es darum geht, einen seiner ersten Filme anzusehen. Und in der Tat, selbst im Fall von Der Ball, der 1982 entstand, werden das Groteske und das Lächerliche, die aus den uns gezeigten Bildern hervorgehen, sofort zu den absoluten Protagonisten.