Dank ihrer großen Ausstrahlung, aber auch ihrer Entschlossenheit und ihres unternehmerischen Talents gilt Carmen Cartellieri noch heute als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Anfänge des österreichischen Films.
Fräulein Lilli ist eine unterhaltsame Verwechslungskomödie, in der vor allem Franziska Gaal auffällt, die hier in ihrem letzten in Europa gedrehten Film vor ihrer Auswanderung in die Vereinigten Staaten zu sehen ist. Ihre Lilli ist ein besonders lebhaftes, kluges und unkonventionelles Mädchen. Restauriert vom Filmarchiv Austria und präsentiert auf dem Kanal Filmarchiv On.
Als Fronleichnamsfeier mit Karl und Zita in Wien gedreht wurde, waren es nur noch wenige Monate bis zum Ende des Krieges und der Monarchie, und auch aus diesem Grund ist dieser kurze Dokumentarfilm heute besonders wertvoll. Restauriert vom Filmarchiv Austria und präsentiert auf dem Kanal Filmarchiv On.
In den HQ7 Studios in Wien wurden die Österreichischen Filmpreise 2026 verliehen. Besonders erfolgreich waren Perla von Alexandra Makarová (der gleich acht Preise gewann, darunter den für den Besten Spielfilm) und Vier minus Drei von Adrian Goiginger, der fünf Preise erhielt, darunter den für die Beste Regie.
Liebe TV von Hubert Sielecki ist eine sorgfältige und ironische Analyse der Welt der audiovisuellen Medien und ihrer Beziehung zum Publikum in der postmodernen Ära.
Präsentation des Festivals Sotto le Stelle dell’Austria 2026. In Rom, beim Forum Austriaco di Cultura, vom 16. bis 24. Juni 2026.
Eine elegante, raffinierte und gekonnte Inszenierung ist das Erste, was uns beim Anschauen von Ball im Savoy auffällt. Der Regisseur hatte keine Angst, neue Wege zu gehen, und ließ sich dabei auch davon inspirieren, was zu jener Zeit in den Vereinigten Staaten realisiert wurde. Restauriert vom Filmarchiv Austria und präsentiert auf dem Kanal Filmarchiv On.
In Die Würghand wird uns eine echte Femme fatale präsentiert. Leidenschaften, Intrigen, aber auch brutale Racheakte und sogar fast übernatürliche Elemente machen diesen bedeutenden Film von Cornelius Hintner zu einem wahren Juwel der Ursprünge des österreichischen Films.
In Dropping Furniture kommt die „Vergangenheit“ auf ganz „unkonventionelle“ Weise auf die Kinoleinwand. Die Gegenstände, die die beiden Regisseure aus sieben Metern Höhe fallen lassen, zerbrechen beim Aufprall auf den Boden in tausend Stücke. Das Endergebnis ist fast eine Art Choreografie mit visuell fesselnder Wirkung, an deren Ende uns die beiden ursprünglich leeren Räume wunderbar farbenfroh erscheinen.
Mit Gentle Monster kehrt Marie Kreutzer zur Filmfestspiele von Cannes zurück mit einem doppelten Frauenporträt von großer inszenatorischer Kraft, das das Publikum eher verwirren als überraschen dürfte; Léa Seydoux beeindruckt in der Rolle einer Mutter, die sich mit der schrecklichen Wahrheit auseinandersetzen muss, die sie gerade über ihren Ehemann erfahren hat.