Mit seiner kontinuierlichen Auseinandersetzung mit der Filmsprache, dem Akt des Schauens, aber auch der Beziehung zwischen Film und Zuschauer gilt Peter Tscherkassky nicht nur in Österreich, sondern auch international als einer der unbestrittenen Meister des Avantgardefilms. Gewinner des Preises für den Besten Kurzfilm in der Sektion Orizzonti bei den Filmfestspielen von Venedig 2010.
Die Diva des Stummfilms Magda Sonja hat dank ihrer Vielseitigkeit, ihres Talents und ihrer außergewöhnlichen Eleganz zweifellos dazu beigetragen, ein wichtiges Kapitel in der österreichischen Filmgeschichte zu schreiben.
Ida Jenbach hat im Laufe ihres Lebens einen wesentlichen Beitrag zum österreichischen und deutschen Film geleistet, indem sie mal Dramen, mal unterhaltsame Komödien und mal sogar Filme, die aus verschiedenen Gründen zu echten Meilensteinen in Österreich (und darüber hinaus) geworden sind, geschrieben hat.
Max Steiner, der über 300 Filmmusiken komponierte und die Art und Weise, wie Filme musikalisch begleitet werden, grundlegend veränderte, erhielt im Laufe seiner Karriere insgesamt 26 Oscar-Nominierungen und gewann drei davon.
Peter Lorre, der im Laufe seiner Karriere zwar hauptsächlich als Charakterdarsteller tätig war, wurde schon bald zu einer echten Legende und gehörte unter anderem auch zu den Lieblingsschauspielern von Charlie Chaplin.
Dank ihrer großen Ausstrahlung, aber auch ihrer Entschlossenheit und ihres unternehmerischen Talents gilt Carmen Cartellieri noch heute als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Anfänge des österreichischen Films.
Der Schauspieler, Dramaturg und Regisseur Hans Jaray hat der österreichischen (und weltweiten) Kulturszene ein bedeutendes Vermächtnis hinterlassen. Das Theater hat ihn berühmt gemacht. Das Kino hat ihn unsterblich gemacht.
Anlässlich der Diagonale 2026 wurde der Spielfilm Peter, das Mädchen von der Tankstelle mit der außergewöhnlichen Franziska Gaal in der Hauptrolle erneut dem Publikum präsentiert. Doch wer war unsere Franziska Gaal eigentlich?
Am 21. Jänner verstarb die Cutterin, Regisseurin und Dichterin Emily Artmann. Als Ethnologin ausgebildet, hat Artmann seit Mitte der 90er Jahre in zahlreichen Dokumentarfilmen ihre Spuren hinterlassen. Die österreichische Kulturszene hat eine große Stimme verloren.
Vielseitiger Schauspieler, der sich in jede Rolle hineinversetzen konnte, wurde Erich Auer (der auch als Schauspiellehrer tätig war) bereits nach dem Zweiten Weltkrieg zu einer echten Legende in seiner Heimat.