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Am Mittwoch, den 15. April, fand die traditionelle Pressekonferenz der Akademie des Österreichischen Films statt, bei der die Nominierungen für den Österreichischen Filmpreis 2026 bekannt gegeben wurden. Die Preisverleihung findet am 18. Juni in Wien in den hq7 studios statt.
Bis zur Bekanntgabe der Gewinner…
Ein weiteres Jahr ist vergangen, und endlich erfahren wir auch heuer wieder, welche österreichischen Filme einige der wichtigsten nationalen Auszeichnungen gewinnen werden. Am Mittwoch, dem 15. April, fand nämlich die traditionelle Pressekonferenz der Akademie des Österreichischen Films (unter dem Vorsitz der Schauspielerin Verena Altenberger und des Regisseurs und Produzenten Arash T. Riahi) statt, bei der die Nominierungen für den renommierten Österreichischen Filmpreis 2026 bekannt gegeben wurden. Um zu erfahren, wer die begehrten Preise gewinnen wird, müssen wir jedoch bis zum 18. Juni warten, wenn die Preisverleihung in den hq7 Studios in Wien, moderiert von Julia Edtmeier und Alexander Pschill, stattfinden wird.
Wie wir uns jedoch gut vorstellen können, gibt es auch bei diesem Österreichischen Filmpreis 2026 bestimmte Spielfilme, die sich durch die große Anzahl an Nominierungen von allen anderen abheben. In diesem Zusammenhang dürfen wir daher Perla von Alexandra Makarová nicht unerwähnt lassen, der insgesamt dreizehn Nominierungen (darunter Bester Spielfilm) erhielt, ebenso wie Vier minus Drei von Adrian Goiginger und Welcome Home Baby von Andreas Prochaska (beide acht Nominierungen). Neben Perla und Vier minus Drei sind aber auch die Spielfilme Mother’s Baby von Johanna Moder und White Snail von Elsa Kremser und Levin Peter zu erwähnen, die zusammen mit den beiden erstgenannten ebenfalls um den Preis für den Besten Spielfilm konkurrieren werden.
Wenn wir über die Nominierungen für den Österreichischen Filmpreis 2026 sprechen, dürfen wir natürlich die Dokumentarfilme nicht vergessen, da Österreich dieser Kategorie seit jeher besondere Aufmerksamkeit widmet. Und so finden wir unter den Titeln, die heuer die meisten Erfolge erzielt haben, besonders bemerkenswerte Werke wie Austroschwarz von Mwita Mataro und Helmut Karner, Die letzte Botschafterin von Natalie Halla, Girls & Gods von Arash T. Riahi und Verena Soltiz sowie Noch lange keine Lipizzaner von Olga Kosanović (ebenfalls nominiert in der Kategorie Beste Regie). Und wenn wir dazu noch den interessanten Wise Women von Nicole Scherg hinzufügen, der gleich zwei Nominierungen in den Kategorien Beste Kamera und Beste Montage erhalten hat, wird deutlich, wie sehr der Dokumentarfilm auch in diesem Jahr wieder für Aufsehen gesorgt hat.
Mit 23 Spielfilmen, 34 Dokumentarfilmen und 16 Kurzfilmen (ein echter Rekord) dürfte es nicht leicht gewesen sein, die Nominierten für den Österreichischen Filmpreis 2026 auszuwählen. Doch nun sind die Titel bekannt. Und alle zeichnen sich in ihrer ganzen Vielfalt vor allem durch großen Mut und eine starke Experimentierfreudigkeit aus, wenn es darum geht, neue Wege zu finden, die Welt, in der wir leben, zu erzählen.
In etwa zwei Monaten werden wir also die Gewinner des Österreichischen Filmpreises 2026 kennen. In der Zwischenzeit sind hier alle Nominierungen und herzlichen Glückwunsch an alle!
BESTER SPIELFILM
Mother’s Baby von Johanna Moder
Perla von Alexandra Makarová
Vier minus Drei von Adrian Goiginger
White Snail von Elsa Kremser und Levin Peter
BESTER DOKUMENTARFILM
Austroschwarz von Mwita Mataro und Helmut Karner
Die letzte Botschafterin von Natalie Halla
Girls & Gods von Arash T. Riahi und Verena Soltiz
Noch lange keine Lipizzaner von Olga Kosanović
BESTER KURZFILM
Die letzten Menschen von Nicolás Pindeus
Ever After von Helen Hideko
Night of Passage von Reza Rasouli
Stampfer Dreams von Thomas Renoldner
BESTE WEIBLICHE DARSTELLERIN
Marie Lauenberger für Mother’s Baby
Rebeka Poláková für Perla
Valerie Pachner für Vier minus Drei
BESTER MÄNNLICHER DARSTELLER
Sahidur Rahaman für Happy
Hans Löw für Mother’s Baby
Simon Schwarz für Perla
Mikhail Senkov für White Snail
BESTE WEIBLICHE NEBENROLLE
Elke Winkens für How to be normal and the Oddness of the Other World
Julia Franz Richter für Mother’s Baby
Gerti Drassl für Welcome Home Baby
BESTE MÄNNLICHE NEBENROLLE
Robert Stadlober für Vier minus Drei
Gerhard Liebmann für Welcome Home Baby
Laurence Rupp für Zweitland
BESTE REGIE
Alexandra Makarová für Perla
Adrian Goiginger für Vier minus Drei
Olga Kosanović für Noch lange keine Lipizzaner
BESTES DREHBUCH
Alexandra Makarová für Perla
Senad Halilbašić für Vier minus Drei
Marie Luise Lehner für Wenn du Angst hast nimmst du dein Herz in den Mund und lächelst
BESTES CASTING
Eva Roth, Martina Poel, Monika Krčmárová, Petra Svarinská für Perla
Angelika Kropej für Vier minus Drei
Martina Poel für Wenn du Angst hast nimmst du dein Herz in den Mund und lächelst
BESTE KAMERA
Georg Weiss für Perla
Carmen Treichl für Welcome Home Baby
Simone Hart für Wenn du Angst hast nimmst du dein Herz in den Mund und lächelst
Marie-Thérèse Zumtobel für Wise Women
BESTER SCHNITT
Julia Drack für How to be normal and the Oddness of the Other World
Joana Scrinzi für Perla
Lisa Zoe Geretschläger, Elisabeth Pucar für Girls & Gods
Natalie Schwager für Wise Women
BESTES KOSTÜMBILD
Cinzia Cioffi für Happyland
Monika Buttinger für Perla
Christine Ludwig für Welcome Home Baby
BESTE MASKE
Sam Dopona, Verena Pellegrini für Perla
Tim Scheidig für Vier minus Drei
Helene Lang für Welcome Home Baby
BESTES SZENENBILD
Julia Oberndorfinger, Attila Plangger für How to be normal and the Oddness of the Other World
Hannes Salat für Mother’s Baby
Klaudia Kiczak für Perla
Claus Rudolf Amler für Welcome Home Baby
BESTE MUSIK
Wolf-Maximilian Liebich für Happy
Diego Ramos Rodriguez für Mother’s Baby
Johannes Winkler, Rusanda Panfili für Perla
Karwan Marouf für Welcome Home Baby
BESTE TONGESTALTUNG
Johannes Baumann, Atanas Tcholakov, Rudolf Pototschnig für Perla
Markus Rebholz, Marvin H. Keil für Vier minus Drei
Wolfgang Wanderer, Nina Slatosch, Johannes Konecny, Marvin H. Keil für Welcome Home Baby
Sophia Laggner, Hjalti Bager-Jonathansson, Eva Hausberger, Sergey Martynyuk, Ariane Pellini, Francesco Tacoli, Florian Kindlinger, Flora Rajakowitsch, Alexander Koller für Melt
