Schlagwort: Rezension

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HEIDI

Heidi von Werner Jacobs ist ein angenehmes und stark vereinfachtes Märchen, wenn man an Johanna Spyris Roman denkt. Ein für ein junges und sehr junges Publikum konzipierter Spielfilm, in dem es nie echte böse Menschen gibt. Jede Figur wird von persönlichen Zielen motiviert, die am Ende des Films wohlwollend begründet werden.

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DER SIEBENTE KONTINENT

In Der siebente Kontinent, dem Debütfilm von Michael Haneke, werden wir Zeugen des fortschreitenden und plötzlichen Zerfalls der zeitgenössischen bürgerlichen Familie. Gewalt ist allgegenwärtig, wird aber nie wirklich vor der Kamera dargestellt. Und dies ist ein ständiges Thema in Michael Hanekes Filmografie.

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REVANCHE

Für die Protagonisten von „Revanche“ von Götz Spielmann gibt es, wie so oft in den Werken des österreichischen Regisseurs, scheinbar keinen Weg der Rettung. Und ein solcher religiöser kosmischer Pessimismus hat eine universelle Konnotation, die jede historische Periode betrifft.

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DER STILLE OZEAN

Mit einem feinen Schwarz-Weiß, das an Katzelmacher (Rainer Werner Fassbinder, 1969) erinnert, ist Der stille Ozean – der Debütfilm von Xaver Schwarzenberger, Fassbinders eigenem Kameramann – ein Meilenstein im österreichischen und deutschen Film der 1980er Jahre.

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DAS HAUS MEINES VATERS

Als erster Teil der Heimatfilm-Trilogie (zu der auch Abschied von 2014 und Heimatfilm von 2016 gehören) inszeniert der Film Das Haus meines Vaters, der den kürzlich verstorbenen Eltern des Regisseurs gewidmet ist, eine große innere Veränderung. Und es gilt als das intimste und persönlichste Werk Ludwig Wüsts.