Schlagwort: Rezension

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BAROQUE STATUES

Der Kurzfilm Baroque Statues ist ein Vorgriff auf die Wendung, die die Poetik der Malerin Maria Lassnig in den kommenden Jahren nehmen sollte. In perfekter Übereinstimmung mit den Gemälden der Künstlerin ist die zentrale Figur des Films der menschliche Körper, der seit jeher als ein Gefängnis gesehen wird, dessen Formen immer weniger definiert werden, bis zu einer idealen endgültigen Befreiung.

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1. APRIL 2000

Es ist nicht verwunderlich, dass der Spielfilm 1. April 2000 (eine unterhaltsame Fantasy-Politsatire unter der Regie von Wolfgang Liebeneiner) genau 1952 (sieben Jahre nach dem Ende des Weltkrieges und nur drei Jahre vor dem österreichischen Staatsvertrag, der unter anderem die Neutralität Österreichs proklamierte) entstand.

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WOMIT HABEN WIR DAS VERDIENT?

Die witzige Komödie „Womit haben wir das verdient?“, der zweite Spielfilm der Schauspielerin und Drehbuchautorin Eva Spreitzhofer, hatte seine italienische Premiere beim Festival Sotto le Stelle dell’Austria 2019. Der Film will jedes Klischee überwinden, indem er sich auf eine Welt konzentriert, mit der wir in engem Kontakt leben, die wir aber zu wenig kennen.

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DIE ZIRKUSGRÄFIN

Im Jahr 1908 wurde der erste österreichische Film gedreht (Von Stufe zu Stufe von Henz Hanus). Dabei ist der Film Die Zirkusgräfin, den der Schriftsteller, Librettist und Schauspieler Felix Dörmann 1912 inszenierte, einer der ältesten überlieferten österreichischen Filme.

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IN 3 TAGEN BIST DU TOT

Inspiriert von erfolgreichen Slasher-Filmen der Vergangenheit hat Andreas Prochaska In 3 Tage bist du tot, einen seiner wenigen Kinospielfilme, inszeniert. Doch seine Erfahrungen im Fernsehen haben den gesamten Film stark beeinflusst. Ein Film, der vor allem unter einem zu unvollkommenen Drehbuch leidet.

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DER ENGEL MIT DER POSAUNE

Karl Hartls erfolgreicher Spielfilm Der Engel mit der Posaune, der frei auf Ernst Lothars gleichnamigem Roman (1946) basiert, ist eine spannende Familiensaga und ein getreues Porträt von rund sechzig Jahren österreichischer Geschichte. Ein Film, der es schafft, zwei unterschiedliche Sichtweisen zu vermischen: Die von Hartl und die von Lothar.

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SONNENFLECKEN

Sonnenflecken (Barbara Albert, 1998), weist einen experimentellen Regieansatz auf, hat aber frappierende Ähnlichkeit mit Nordrand, dem Debütfilm der Wiener Filmemacherin, Schauspielerin und Filmproduzentin, der im Jahr darauf entstand.