Schlagwort: Rezension

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BLUTGLETSCHER

Das Thema Klimawandel ist ein ziemlich dringliches Problem geworden. Und was unternimmt die Filmindustrie dagegen? Als großer Zeitzeuge hat sich auch die siebte Kunst oft zum Thema geäußert. Ein Beispiel stellt der Spielfilm Blutgletscher (Marvin Kren, 2013) dar, eine Neuinterpretation / Hommage an den bekannteren Film Das Ding aus einer anderen Welt von John Carpenter (1982).

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SUPERWELT

Der Film Superwelt – das zweite Werk des Schauspielers und Regisseurs Karl Markovics – inszeniert ein mystisches Erlebnis und die Wiederentdeckung einer unwiederbringlich erloschen geglaubten Liebesbeziehung. Dabei will Markovics trotz der behandelten Themen keine bestimmte These aufstellen, sondern lässt dem Zuschauer einen großen Interpretationsspielraum.

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HUNDSTAGE

Viele hatten gehofft, dass der Regisseur Ulrich Seidl seinen jüngsten Film Böse Spiele bei den 76. Filmfestspielen von Venedig präsentieren könnte. Denn tatsächlich ist der berühmte österreichische Filmemacher jetzt am Lido zu Hause, wo er 2001 internationalen Ruhm erlangte, als er den Film Hundstage im Wettbewerb präsentierte, der den Großen Preis der Jury gewann.

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EKSTASE

Anlässlich der Voreröffnung der 76. Filmfestspiele von Venedig wurde der Spielfilm Ekstase, unter der Regie von Gustav Machatý, gezeigt, der gerade von der Cineteca di Bologna in 4K restauriert wurde. Und wenn dieses wichtige Werk vor allem wegen der Aktaufnahmen der schönen Hedy Lamarr in Erinnerung bleibt, die bereits 1934 bei den Filmfestspielen in Venedig für einen Skandal sorgten, so haben viele bemerkt, dass der Film auch durch die hervorragende Regie von Machatý selbst hervorsticht.

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FLORA

Mit dem Kurzfilm Flora begann Jessica Hausner, wie auch ihre Kollegin Barbara Albert einige Jahre später mit dem Kurzfilm Sonnenflecken, ihre Karriere als Regisseurin mit einem interessanten Coming-of-Age, in dem sich bereits einige Merkmale ihrer Filmografie abzeichneten.

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IM BAZAR DER GESCHLECHTER

Im Bazar der Geschlechter, der zweite Dokumentarfilm der österreichisch-iranischen Regisseurin Sudabeh Mortezai (international bekannt durch den Spielfilm Joy, ausgezeichnet bei den Filmfestspielen von Venedig 2018), geht es um eine Realität, die nur wenige kennen: Die Praxis der Zeit-Ehe. Worum handelt es sich konkret?

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DER RABE

Der österreichische Avantgardefilm ist äußerst produktiv und voller interessanter Ideen. Das entstand nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und zwar im Jahr 1951, dem Jahr, in dem der Künstler, Maler und Fotograf Kurt Steinwendner seinen Film Der Rabe drehte, eine experimentelle Verfilmung des bekannten Gedichts Der Rabe von Edgar Allan Poe.

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GEHÖRT, GESEHEN – EIN RADIOFILM

Gehört, gesehen – Ein Radiofilm – produziert von NIkolaus Geyrhalter, inszeniert von Jakob Brossmann und David Paede und fokussiert auf den Radiosender Ö1 – erscheint uns mehr als eine extrem nationalistische Dokumentation, als eine echte Liebeserklärung an Österreich und an eine wichtige Realität, die versucht, den schwierigen politischen und wirtschaftlichen Moment zu überwinden.