Schauspieler: Roswitha Soukup

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EISMAYER

Obwohl Eismayer ein Spielfilmdebüt ist, zeichnet er sich in erster Linie durch eine große filmische Reife und eine nie vorhersehbare Fähigkeit, in die menschliche Seele einzudringen, aus, indem er es schafft, jede subtile Nuance der Persönlichkeiten der Protagonisten einzufangen. Auf den 79. Filmfestspielen von Venedig, Sektion Settimana della Critica.

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STILLLEBEN

Stillleben ist keineswegs ein „einfacher“ Film. Im Gegenteil, jede kleinste Facette der Persönlichkeiten der ProtagonistInnen wird von der Kamera von Sebastian Meise auf eine Weise wiedergegeben, die niemals rhetorisch oder vorhersehbar ist. Die Großaufnahmen ihrer Gesichter, die Geständnisse, die Gespräche im Auto oder auf einem Bahnsteig, aber auch die extremen Gesten geben jedem von ihnen Menschlichkeit.

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DER ÜBERFALL

In Der Überfall ist niemand wirklich unschuldig oder ganz schuldig. Oder, noch besser, jede der drei Figuren ist Opfer und Täter zugleich. Und dieser Spielfilm von Florian Flicker zeichnet sich vor allem durch ein gutes Drehbuch aus, dank dem sich Momente der Spannung gekonnt mit fast urkomischen Szenen abwechseln.