Schauspieler: Paula Wessely

episode-1935-reisch-kritik

EPISODE

Episode zeichnet sich vor allem durch seine besonders elegante Inszenierung aus. Eine stilistische Anmut, die sich als perfekt passend zu einer zarten, aber mutigen Geschichte erweist, die den Weitblick von Walter Reisch selbst sofort erkennen lässt. Coppa Volpi für Paula Wessely bei den Filmfestspielen von Venedig 1935.

maskerade-1934-forst-kritik

MASKERADE

Maskerade wurde 1934 im Wettbewerb der Filmfestspiele von Venedig präsentiert und gewann den Preis für das beste Drehbuch. Der Film hält sich an den Kanon des Wiener Films durch eine Geschichte, die in der Welt des Großbürgertums spielt, seinen Prunk, seine üppigen Kostüme und seine Musik. Doch sowohl Willi Forst als auch der Drehbuchautor Walter Reisch wollten dem Werk eine andere Richtung geben und mit dem Finger auf eine heuchlerische und dekadente Gesellschaft zeigen. So wie es seinerzeit Arthur Schnitzler getan hatte.

paula-wessely-warum-soll-ich-gerade-ihm-gefallen-cinema-austriaco

PAULA WESSELY – “WARUM SOLL GERADE ICH IHM GEFALLEN?”

Sie war die erste österreichische Schauspielerin, die – nach einer lobenswerten Theaterkarriere – 1935 die Coppa Volpi bei den Filmfestspielen von Venedig gewann: Im Jahr zuvor hatte Paula Wessely – in der Rolle der schüchternen und mutigen Leopoldine Dur in Willi Forsts Maskerade – das Filmpublikum endgültig erobert, noch einmal in Venedig. Dank ihres angeborenen Talents für die Schauspielerei. Vielleicht auch dank jener besonderen Frisur mit dem Seitenscheitel, die bald in Mode kommen sollte. Aber wahrscheinlich auch dank des Satzes „Warum soll gerade ich ihm gefallen?“, der so passend zur Situation schien.

der-engel-mit-der-posaune-1948-hartl-kritik.jpg

DER ENGEL MIT DER POSAUNE

Karl Hartls erfolgreicher Spielfilm Der Engel mit der Posaune, der frei auf Ernst Lothars gleichnamigem Roman (1946) basiert, ist eine spannende Familiensaga und ein getreues Porträt von rund sechzig Jahren österreichischer Geschichte. Ein Film, der es schafft, zwei unterschiedliche Sichtweisen zu vermischen: Die von Hartl und die von Lothar.