Lacrimosa ist ein melancholischer und nostalgischer Kurzfilm, der aber auch mit Zuneigung und Humor in die Zukunft blickt. Die persönliche Geschichte des Regisseurs kommt auf der Kinoleinwand mit all ihrer emotionalen und kommunikativen Kraft durch feine, aber niemals rhetorische oder banale Bilder zum Ausdruck. Auf dem K3 Film Festival 2024.
Veni vidi vici ist in jeder Hinsicht einer der reifsten Filme von Daniel Hoesl und Julia Niemann (sowohl stilistisch als auch semantisch). Oder besser gesagt, die Quintessenz dessen, was ihr Kino bis jetzt gewesen ist. Auf der Diagonale 2024.
What a Feeling von Kat Rohrer ist eine intelligente Komödie, die sich in paradoxen und urkomischen Szenen und vor allem dank des Talents der beiden Hauptdarstellerinnen mit Themen befasst, die ausgesprochen heikel und viel komplexer sind, als sie zunächst scheinen. Auf der Diagonale 2024.
Mit einem Tiger schlafen von Anja Salomonowitz ist ein komplexer und vielschichtiger, äußerst reicher und feiner Spielfilm. Ein Spielfilm, der nie Angst hat, etwas zu wagen. So wie es unsere liebe Maria Lassnig zu ihrer Zeit getan hat. Auf der Berlinale 2024, Sektion Forum.
Alma & Oskar ist nicht nur die Entstehungsgeschichte einiger der wichtigsten Gemälde des letzten Jahrhunderts. Alma & Oskar ist Leidenschaft, Sehnsucht, Wut. Ein Spielfilm, der in seiner Inszenierung äußerst fein ist und sich von dem, was in Übersee gemacht wird, inspirieren lässt, dabei aber seine eigene, ausgeprägte Persönlichkeit zeigt. Auf der Diagonale’23.
Nordrands extremer Realismus weicht hier einer tadellosen Eleganz. Und auch wenn man nostalgisch auf die Vorstädte blickt, die im Spielfilmdebüt der Wiener Regisseurin so gut erzählt werden, muss man anerkennen, dass Licht einen starken Charakter zeigt.
Soldate Jeannette, der Debütfilm von Daniel Hoesl, ist ein Bild der Gegenwart. Das Bild einer Welt, in der Geld eine zentrale Rolle spielt. Das Bild einer Welt, in der eine Rückkehr in die Vergangenheit manchmal die einzige Lösung sein kann, um glücklich zu leben. Das Bild einer Welt, in der die Vorstellung von einem angenehmen Leben dennoch weiterhin eine gewisse Anziehungskraft ausübt.