Schauspieler: Helmut Qualtinger

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GESCHICHTEN AUS DEM WIENERWALD

Geschichten aus dem Wienerwald spielt in den frühen 1930er Jahren, erzählt aber eine Geschichte, die auch heute oder sogar morgen passieren könnte. Zwei Schauspieler führen das Publikum in die Ereignisse der Protagonisten in den Gärten des Belvedere ein. Die Kamera von Maximilian Schell zeigt dann einen Mann, der uns den Rücken zuwendet, während die Sonne untergeht. Dieses Bild wird im Laufe des Films immer wieder auftauchen, zusammen mit zahlreichen Totalen und Panoramaaufnahmen, die notwendig sind, um eine gewisse Distanz zu wahren.

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MANN IM SCHATTEN

Das Wien von Mann im Schatten ist ein düsteres, obskures Wien, Zeuge der schrecklichsten Verbrechen, die Carol Reed in Der dritte Mann so gut dargestellt hatte. Und Regisseur Arthur Maria Rabenalt war der Aufgabe, ein grausames Verbrechen zu inszenieren, durchaus gewachsen und ließ sich von Reeds eigenem Kino, vom deutschen Expressionismus und von den legendären Detektiven wie Herkules Poirot oder Inspektor Columbo inspirieren.

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RADETZKYMARSCH

Ein beunruhigendes Gefühl von Tod und Klaustrophobie durchzieht den gesamten Radetzkymarsch (Michael Kehlmann, 1964), eine Verfilmung von Joseph Roths gleichnamigem Roman. Die Habsburgermonarchie erscheint uns als eine Art goldener Käfig. Ein Käfig, in dem Carl Joseph und sein Vater Franz, die Protagonisten des Films, gefangen sind.

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1. APRIL 2000

Es ist nicht verwunderlich, dass der Spielfilm 1. April 2000 (eine unterhaltsame Fantasy-Politsatire unter der Regie von Wolfgang Liebeneiner) genau 1952 (sieben Jahre nach dem Ende des Weltkrieges und nur drei Jahre vor dem österreichischen Staatsvertrag, der unter anderem die Neutralität Österreichs proklamierte) entstand.