Schauspieler: Georg Friedrich

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NARZISS UND GOLDMUND

Narziss und Goldmund ist ein Film, der trotz der unbestrittenen Meisterschaft des Regisseurs Stefan Ruzowitzky, trotz des großen Einsatzes von Kapital und einer exzellenten Besetzung, trotz visuell und symbolisch starker Momente, insgesamt zu gekünstelt, manchmal kitschig und prätentiös ist.

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AUFSCHNEIDER

Obwohl Aufschneider sofort durch seinen fernsehtechnischen Schreib- und Regieansatz auffällt, fließt alles insgesamt linear. Jedes Ereignis, jede Geschichte der Charaktere sind irgendwie miteinander verbunden. Oft aber auch auf eine allzu vorhersehbare Weise.

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ÜBER-ICH UND DU

In Über-Ich und Du erleben wir ein wahres Crescendo an Emotionen und paradoxen Situationen. Und der Spielfilm – der sich vor allem auf die hervorragenden Leistungen von André Wilms und Georg Friedrich stützt – will vor allem darüber lachen, was Nationen wie Österreich und Deutschland „berühmt“ gemacht hat und schafft es, über die gesamte Dauer ein gutes Erzähltempo zu halten. Auch wenn das Ende ein wenig zu überstürzt wirkt.

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FALLEN

In Fallen inszeniert Barbara Albert eine starke Sehnsucht nach der Vergangenheit zusammen mit dem Wunsch, sich selbst zu finden. Und so vermeidet es die Regisseurin klugerweise, sich von einer übermäßigen Emotionalität vereinnahmen zu lassen und zeigt eine reife Klarheit in der Beobachtung der fünf Protagonistinnen. Eine Klarheit, die es schafft, dass wir uns langsam mit jeder einzelnen Figur identifizieren können.

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HUNDSTAGE

Viele hatten gehofft, dass der Regisseur Ulrich Seidl seinen jüngsten Film Böse Spiele bei den 76. Filmfestspielen von Venedig präsentieren könnte. Denn tatsächlich ist der berühmte österreichische Filmemacher jetzt am Lido zu Hause, wo er 2001 internationalen Ruhm erlangte, als er den Film Hundstage im Wettbewerb präsentierte, der den Großen Preis der Jury gewann.

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NORDWAND

Der Film Nordwand, eine Koproduktion zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz unter der Regie des deutschen Regisseurs Philipp Stölzl, verpasst es, interessante Aspekte auszuschöpfen. Das Endergebnis ist ein zu flacher Spielfilm, der fast wie ein Fernsehfilm wirkt.

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ATMEN

Wie der Titel andeutet, ist in Atmen, dem Debütfilm von Karl Markovics, die Luft nach dem Wasser ein Element von zentraler Bedeutung. Gezwungen in eine Welt, die nicht zu seinem Alter passt, fühlt sich Roman erstickt, und obwohl er keine Kiemen hat, kann er nur unter Wasser wirklich atmen und seinen Platz finden.