Vier Minus Drei von Adrian Goiginger ist ein Spielfilm, der aus Blicken, Gesten, Zeremonien, Gegenständen und alten Videos besteht, die schmerzhafte und zugleich wundervolle Erinnerungen wachrufen. Auf der Berlinale 2026, Sektion Panorama.
No Mercy ist eine lange und spannende Reise durch viele Jahre Filmgeschichte, die sich ganz auf Filme von Frauen konzentriert und gleichzeitig wichtige und aktuelle Themen behandelt. Auf der Viennale 2025.
Ene Mene Muh – Und tot bist du! ist eine unterhaltsame Komödie, in der der Kriminalfall, der sich im Altenheim abspielt, niemals düstere oder dramatische Züge annimmt, sondern sich letztendlich als eine echte Hymne ans Leben und insbesondere an diejenigen entpuppt, die ein besonders langes Leben genießen durften.
Die Komödie Geboren in Absurdistan von Houchang Allahyari ist ein Spielfilm, der auch mehr als 25 Jahre nach seiner Entstehung noch immer unglaublich aktuell ist.
Der Soldat Monika ist der Dokumentarfilm, den wir nicht erwarten, ein lebhaftes, pulsierendes und unglaublich überraschendes Werk, das man fast mit einer Achterbahnfahrt vergleichen könnte und dessen größte Stärke eine gelungene (und willkommene) Mischung aus Dokumentarfilm, Theater und Animation ist. Auf der Diagonale 2025.
Vatertag ist eine insgesamt unterhaltsame Komödie, die sich trotz einiger Schwächen und manchmal zu vorhersehbarer Wendungen im Drehbuch durch eine gute Dynamik und eine angenehme Geschichte auszeichnet.
Die unterhaltsame Mockumentary Das Fest des Huhnes ist ein praktisch einzigartiger Film, viel aktueller und dringlicher als er auf den ersten Blick scheint. Ein Werk, das auch viele Jahre nach seiner Entstehung so dramatisch notwendig ist.
Die Herrlichkeit des Lebens inszeniert eine in vielerlei Hinsicht klassische Liebesgeschichte, die sich vor allem auf die beiden Protagonist:innen und ihre Gefühle konzentriert, dabei aber „vergisst“, auf mögliche Insights einzugehen, die das Ganze unweigerlich hätten bereichern können.
Ruth Beckermann ist es wieder einmal gelungen, ein hybrides Werk zu schaffen, das intelligent und niemals banal oder rhetorisch ist. Ein Werk, Die Geträumten, lebendig und pulsierend auf der Kinoleinwand, in dem die Worte zweier großer Dichter:innen (Ingeborg Bachmann und Paul Celan) (fast) die absoluten Protagonisten sind.
Schlägereien, misstrauische Polizisten, ein mysteriöser Raubüberfall und eine Begegnung, die nur unnötigen Probleme verursachen kann: Der Einstand, das Spielfilmdebüt von Christoph Waltz, ist ein schöner Film darüber, wie jugendliche Fehler auch in der Gegenwart Folgen haben können und über die Schwierigkeit, von der Gesellschaft, die sich nicht ganz vom Stigma der Inhaftierung lösen kann, akzeptiert zu werden.