Die noch unbekannten Tage ist eine echte Liebeserklärung von Jola Wieczorek an ihre Mutter Wieslawa. Aber auch ein wertvolles Geschenk, das die Regisseurin ihrem Kind machen wollte. Ein wichtiges Kapitel einer familiären und zugleich universellen Geschichte. Auf der Diagonale 2026.
In pasolinicode 02112011 begleitet uns von Anfang bis Ende vor allem eine Atmosphäre der Heiligkeit, wesentlicher Faktor für eine aufrichtige und ehrfürchtige Hommage an den großartigen Pier Paolo Pasolini.
In Koma sind Gewalt, Leid, Schuldgefühle, aber auch bedingungslose Liebe und Selbsterverleugnung die wesentlichen Elemente, die in diesem komplexen und visuell fesselnden Werk eine herausragende Rolle spielen.
Wie viele Puzzleteile bilden Zeugnisse, Erzählungen, aber auch alte Fotos und Filmaufnahmen in Narben eines Putsches ein wichtiges Kapitel der Zeitgeschichte. Auf der Berlinale 2025, Sektion Forum Special.
Was ist Liebe? Ludwig Wüsts jüngster Film #LOVE interpretiert Schnitzlers Reigen in einer postmodernen Art und Weise und zeichnet gleichzeitig ein interessantes Fresko der Zeit, in der wir leben, indem er uns keine endgültigen Antworten zu diesem Thema geben will, uns aber dennoch zeigt, wie außerordentlich mächtig, wie wunderbar schmerzhaft dieses Gefühl jedes Mal sein kann.
Als minimalistisches Vademecum konzipiert, zeigt Zusammenleben, der jüngste Dokumentarfilm von Regisseur Thomas Fürhapter, durch den geschickten Einsatz einer statischen Kamera eine Reihe von Aufnahmen von seltener Intensität.
27 Storeys erweist sich sofort als ein äußerst intimer und persönlicher Dokumentarfilm, der aber auch objektiv genug ist, um die uns gezeigte Realität beobachten zu können. Der Zuschauer hat völlige Freiheit, seine eigenen Schlüsse zu ziehen. Auf der Diagonale’23.
ABC ist eine Reise in ständiger Enwicklung in eine Zukunft voller neuer Entdeckungen und neuer Wege, Kunst und Realität zu verstehen. Die Erinnerung an vergangene Zeiten und wie wir zu dem geworden sind, was wir heute sind. Eine wahre Liebeserklärung an das Leben, an die Freundschaft, an die Filmkunst. Auf der Diagonale’23.
Vollständig auf 16mm gedreht, ist I am here! eine schwierige, oft schmerzhafte, aber auch zärtlich nostalgische Reise zwischen Vergangenheit und Gegenwart im Hinblick auf eine neue Zukunft. Ein scheinbar essentieller Spielfilm, der aber in Wirklichkeit viel komplexer und vielschichtiger ist, als er auf den ersten Blick wirkt. Auf der Diagonale’23.
Als erster Teil der Heimatfilm-Trilogie (zu der auch Abschied von 2014 und Heimatfilm von 2016 gehören) inszeniert der Film Das Haus meines Vaters, der den kürzlich verstorbenen Eltern des Regisseurs gewidmet ist, eine große innere Veränderung. Und es gilt als das intimste und persönlichste Werk Ludwig Wüsts.