Kamera: Christine A. Maier

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SERVIAM – ICH WILL DIENEN

Serviam – Ich will dienen fällt sofort durch seine Kameraeinstellungen auf, die den Schulhof, aber auch das Innere der Schule zeigen, die so kalt und perfekt aufgeräumt sind, dass sie sofort ein gewisses Unbehagen vermitteln. Die Stimme eines kleinen Mädchens rezitiert ein Gebet. Im Internat scheint das Leben ruhig und ohne besonders bemerkenswerte Ereignisse zu verlaufen. Das Gefühl, dass etwas Schreckliches passieren wird, begleitet uns jedoch von Anfang bis Ende. Beim Festival Sotto le Stelle dell’Austria 2023.

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ALICE SCHWARZER

Alice Schwarzer lässt uns keine Zeit zum Durchatmen. Eine Reihe von Archivaufnahmen, die Schwarzer bei der Arbeit oder in privaten Momenten bei FreundInnen zeigen, sowie zahlreiche Interviews mit Menschen, die die Gelegenheit hatten, mit ihr zu arbeiten oder sie zumindest näher kennenzulernen, ergeben ein umfassendes und farbenfrohes Porträt der berühmten deutschen Aktivistin.

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ELFRIEDE JELINEK – DIE SPRACHE VON DER LEINE LASSEN

Elfriede Jelinek – Die Sprache von der Leine lassen. Schon der Untertitel des Dokumentarfilms lässt erahnen, dass Claudia Müller, um ein getreues Porträt der Autorin zu zeichnen, von dem Sprachgebrauch ausgeht, den sie in all ihren Werken verwendete. Eine Sprache, die frei von allen Konventionen, mutig und oft verwirrend ist. Genau wie der Regieansatz, den Müller in seinem Film gewählt hat. Auf der Viennale 2022.

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SOMEWHERE ELSE

In Somewhere Else sehen wir eine Reihe von unterschiedlichen Ansätzen ans Leben, an die Gegenwart und an die Zukunft. Was Barbara Albert uns in erster Linie vermitteln wollte, ist eine – wenn auch schwache und unsichere – Botschaft der Hoffnung sowie ein starker, sehr starker Wunsch nach einem Neuanfang. Auf der Viennale 2022, Sektion Österreich real.

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LICHT

Nordrands extremer Realismus weicht hier einer tadellosen Eleganz. Und auch wenn man nostalgisch auf die Vorstädte blickt, die im Spielfilmdebüt der Wiener Regisseurin so gut erzählt werden, muss man anerkennen, dass Licht einen starken Charakter zeigt.

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SONNENFLECKEN

Sonnenflecken (Barbara Albert, 1998), weist einen experimentellen Regieansatz auf, hat aber frappierende Ähnlichkeit mit Nordrand, dem Debütfilm der Wiener Filmemacherin, Schauspielerin und Filmproduzentin, der im Jahr darauf entstand.

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NORDRAND

Mit Nordrand gelingt es Barbara Albert, ebenso dramatische wie außergewöhnlich frische und fröhliche Geschichten zu erzählen und sich in einer internationalen Filmszene zu etablieren.