Jahr: 2020

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MEHRUNISA

Mehrunisa ist die Geschichte eines Kampfes. Ein Traum, der Wirklichkeit wird, und zwei Menschen, deren Leben sich schließlich für immer verändern wird. Und vor allem zwei unterschiedliche Generationen, die entdecken, dass sie viel mehr gemeinsam haben, als es zunächst scheint. Bei der Diagonale 2021.

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WEIYENA – EIN HEIMATFILM

Hände, die Nockerln kneten, eine ganze Familie, die sich um den Tisch versammelt, um zu kochen, Essen, das mit Liebe zubereitet wird und das alle vereint. So wie es uns das orientalische Kino schon immer gezeigt hat. Und wieder Blicke von oben auf Shanghai und Peking – Städte, die in den letzten Jahren viel gelitten haben und in denen die Folgen des Krieges noch immer deutlich zu sehen sind – aber auch die breiten Straßen und Parks der österreichischen Hauptstadt. Das alles ist Weiyena – Ein Heimatfilm. Bei der Diagonale 2021.

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2551.01

Wird es jemals Hoffnung auf Erlösung für diejenigen geben, die am Rande der Gesellschaft leben? Norbert Pfaffenbichler scheint davon eine klare Vorstellung zu haben. Aber vielleicht kann nur Liebe uns alle retten. Und das tut sie in 2551.01 auf eine Art und Weise, die niemals banal oder vorhersehbar ist, sondern jede mögliche Rhetorik gekonnt vermeidet. Inspiriert von Charlie Chaplins The Kid und präsentiert bei der Diagonale 2021.

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FUCHS IM BAU

Fuchs im Bau kann als ein Film über die Unkommunizierbarkeit betrachtet werden, die erst dann überwunden wird, wenn eine bestimmte gemeinsame Sprache gefunden wird. Und so kommt schließlich Musik ins Spiel.

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NARZISS UND GOLDMUND

Narziss und Goldmund ist ein Film, der trotz der unbestrittenen Meisterschaft des Regisseurs Stefan Ruzowitzky, trotz des großen Einsatzes von Kapital und einer exzellenten Besetzung, trotz visuell und symbolisch starker Momente, insgesamt zu gekünstelt, manchmal kitschig und prätentiös ist.

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NIGHT FOR DAY

Night for Day beschäftigt sich nicht nur mit der Beziehung zwischen Mutter und Sohn. Night for Day ist viel mehr. Und im Laufe seiner kurzen Dauer zeichnet der Film die grundlegenden Etappen der jüngeren Geschichte Portugals auch durch zahlreiche Verweise auf die Filmwelt nach. Bei der Berlinale 2021, Reihe Forum Expanded.

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WAS WIR WOLLTEN

Regisseurin Ulrike Kofler hat in ihrem Debütfilm Was wir wollten, basierend auf der Kurzgeschichte Der Lauf der Dinge von Peter Stamm, die Krise eines Paares, das keine Kinder bekommen kann, inszeniert. Der Film wird von Netflix vertrieben und von Österreich bei den Oscars 2021 als bester fremdsprachiger Film eingereicht.

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DAS SCHAURIGE HAUS

Mit der Absicht – zumindest was seinen Debütfilm betrifft – in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und sich dem Genrekino zu widmen, hat Daniel Prochaska in Das schaurige Haus Spaß daran gehabt, sich von Kultfilmen der Vergangenheit inspirieren zu lassen, um eine Art Coming-of-Age mit verstörenden Wendungen zu kreieren, das sich vor allem an ein sehr junges Publikum richtet.