Jahr: 2016

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FALLS ICH ES SCHAFFE ODER PARDON MY DONKEY THUMBS

An Bezügen auf die Filmgeschichte mangelt es bei Falls ich es schaffe oder Pardon my donkey thumbs nicht. Und Pawel Szostak macht keinen Versuch, seine Faszination für die siebte Kunst zu verbergen, sondern scheint implizit zu behaupten, dass sie vielleicht die einzige Antwort auf vielen Fragen ist.

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ENDSTATION SEESTADT

Bei Endstation Seestadt setzt die Kamera von Sophia Hörmann die Körper der Schauspieler besonders gekonnt in Szene. Und so bekommen kontinuierliche Tänze, ein ständiges Ineinandergreifen von Körpern, Armen und Beinen, bei denen die Figuren kaum zu unterscheiden sind, sofort eine symbolische und spirituelle Bedeutung.

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KORIDA

Korida ist ein Dokumentarfilm, der nicht immer perfekt, manchmal redundant, aber auch – und vor allem – aufrichtig und leidenschaftlich ist. Ein Werk, dem es gut gelingt, uns die Welt des Stierkampfes zu zeigen und ein vielfältiges und buntes Fresko eines Volkes – das kroatische Volk – zu schaffen, das mit Stolz seine Traditionen und seine nationale Identität verteidigt.

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DAS UNMÖGLICHE BILD

In Das unmögliche Bild, der interessante Debütfilm der jungen Sandra Wollner, zeigen uns die Bilder zunächst eine Großfamilie, die hauptsächlich von der autoritären Großmutter geleitet wird. Momente der Geselligkeit am gedeckten Tisch wechseln sich ab mit Szenen, in denen sich die jungen Frauen des Hauses an einem heißen Sommernachmittag ein Bett für ein Mittagsschläfchen teilen. Dann ändert sich plötzlich alles. Und der Spielfilm nimmt langsam übernatürliche Züge an.

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EGON SCHIELE: TOD UND MÄDCHEN

Es gibt viel zu tun im Umgang mit all den vielen Ideen, die uns das Leben dieses genialen Künstlers zu bieten hat. Man muss sie gut zu handhaben wissen, um ein Werk zu schaffen, das niemals vorhersehbar oder didaktisch ist, das ein leidenschaftliches Porträt eines der wichtigsten Künstler Österreichs zeichnet. Und dieses schwierige Unterfangen ist Dieter Berner bei seinem Film Egon Schiele: Tod und Mädchen perfekt gelungen.

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MISTER UNIVERSO

Mister Universo, das jüngste Werk von Tizza Covi und Rainer Frimmel, hat den Hauptzweck, uns für knapp zwei Stunden in eine eigene Welt zu katapultieren, uns für einen Moment den Kontakt zur Realität verlieren zu lassen und uns während der gesamten Länge des Spielfilms alles um uns herum vergessen zu lassen.