Jahr: 2012

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DIE PORZELLANGASSEN-BUBEN

Die Porzellangassen-Buben wirkt wie ein ideales Wiedersehen, ein Treffen alter Freunde, die zufällig erst in ihren Achtzigern zu solchen wurden, nachdem sie ihr Leben in New York und Palästina verbracht hatten. Gezeigt auf der dem Produzenten Eric Pleskow gewidmeten Veranstaltung anlässlich seines 100. Geburtstages.

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POSTAL AUSTRIA

Postal Austria ist ein kleiner, wertvoller Film, der sehr intim und persönlich ist. Eine herzliche Liebeserklärung der Regisseurin an ihr liebes Österreich. Ein ausgesprochen einzigartiges Produkt, in dem sich zwei Persönlichkeiten wie Narcisa Hirsch und Hans Hurch (dem der Film gewidmet ist) (im Idealfall) treffen und eine schöne Harmonie schaffen. Auf der Viennale 2023, im Rahmen der Retrospektive, die Narcisa Hirsch gewidmet ist.

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PARADIES: GLAUBE

Paradies: Glaube zeigt uns nicht nur religiösen Fanatismus in einer seiner extremsten Formen. Nein. In Paradies: Glaube zeigt uns Ulrich Seidl vielmehr die praktizierte Religion in einer krankhaften Weise, indem man fast den Wert von Menschen zu vergessen scheint. Spezialpreis der Jury bei den Filmfestspielen von Venedig 2012.

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PARADIES: LIEBE

n Paradies: Liebe finden wir alle Konstanten des Kinos von Ulrich Seidl in einem zutiefst intelligenten, schmerzhaften und gnadenlosen Werk. Der Zynismus und die Heuchelei der Menschen, die Unterschiede zwischen den Gesellschaftsschichten, aber auch – und vor allem – eine tiefe Einsamkeit und ein verzweifeltes Bedürfnis nach Liebe sind die absoluten Protagonisten. Kann es jemals eine auch nur geringe Chance auf Erlösung geben? Daran scheint der Regisseur nicht zu zweifeln.

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LIEBE

In Michael Hanekes Film Liebe (Goldene Palme bei den Filmfestspielen von Cannes 2012 und Oscar für den besten fremdsprachigen Film 2013) gibt es keinen Platz für Überlegungen zur Gesellschaft. Hier gibt es keinen Platz für die inneren Qualen talentierter Pianistinnen, für Familien in der Krise oder für Verbrecher mit weißen Handschuhen. Jetzt muss man sich auf eines der reinsten und komplexesten Gefühle konzentrieren.

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DAS HAUS MEINES VATERS

Als erster Teil der Heimatfilm-Trilogie (zu der auch Abschied von 2014 und Heimatfilm von 2016 gehören) inszeniert der Film Das Haus meines Vaters, der den kürzlich verstorbenen Eltern des Regisseurs gewidmet ist, eine große innere Veränderung. Und es gilt als das intimste und persönlichste Werk Ludwig Wüsts.