Jahr: 1984

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WER WAR EDGAR ALLAN?

Wer war Edgar Allan? ist eine feine Detektivgeschichte mit Noir-Charakter, in der ein Venedig, das oft ganz anders ist, als wir es uns vorzustellen gewohnt sind, der perfekte Co-Star ist. Michael Haneke ist es perfekt gelungen, eine ebenso faszinierende wie komplexe und höchst kontroverse Geschichte zu inszenieren.

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NABELFABEL

In NabelFabel hat sich Mara Mattuschka für eine ebenso minimalistische wie äußerst experimentelle Inszenierung entschieden. Eine einfache Stop-Motion-Animation zusammen mit Großaufnahmen, Details von schreienden Mündern, die von Nylons bedeckt sind, und Zeichnungen, die direkt die verschiedenen Risse der Nylons nachzeichnen, vermitteln die Idee dessen, was die Regisseurin uns vermitteln wollte.

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DICHT HINTER DER TÜR

Mansur Madavi hat es genossen, uns zu überraschen, zu verwirren und uns dazu zu bringen, uns vollständig mit seinem Protagonisten zu identifizieren. Dicht hinter der Tür ist ein Spielfilm, der einfach und komplex zugleich ist. Ein Spielfilm, der an das, was in der Vergangenheit gemacht wurde, anknüpft, aber dennoch seinen eigenen Weg findet und sich als wahre Perle des österreichischen Films erweist. Im Rahmen der Retrospektive Keine Angst vom Filmarchiv Austria.

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RAFFL

Christian Berger inszeniert wichtige moralische Fragen, ohne zu urteilen. Und sein Raffl kann zu Recht als ein lebendiger, pulsierender Spielfilm bezeichnet werden, als ein Spielfilm, der zugleich einfach und komplex ist. Ein zeitloser Spielfilm.