Drehbuchautor: Josef Hader

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DAS EWIGE LEBEN

In Das ewige Leben ist niemand wirklich unschuldig. Und so wie die Schulden aus der Vergangenheit ans Licht kommen, entdeckt man langsam, dass auch derjenige, den man anfangs für einen völlig negativen Charakter hielt, doch eine zarte und liebevolle Seite hat.

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AUFSCHNEIDER

Obwohl Aufschneider sofort durch seinen fernsehtechnischen Schreib- und Regieansatz auffällt, fließt alles insgesamt linear. Jedes Ereignis, jede Geschichte der Charaktere sind irgendwie miteinander verbunden. Oft aber auch auf eine allzu vorhersehbare Weise.

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INDIEN

Indien ist die Geschichte einer großen Freundschaft. Die Geschichte einer Freundschaft, die alle Schwierigkeiten überwinden kann. Josef Hader und Alfred Dorfer haben ein exzellentes Drehbuch geschrieben, das Drama und Komödie perfekt verbindet und eine tiefe und nie banale Überlegung über Leben, Tod und die Bedeutung von zwischenmenschlichen Beziehungen entstehen lässt.

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KOMM, SÜßER TOD

Mit intelligenter Ironie und einer starken Polemik gegen das staatliche Gesundheitswesen hat der Film Komm, süßer Tod von Wolfgang Murnberger als Protagonist (gespielt von einem unersetzlichen Josef Hader) eine Art unfreiwilligen Helden, einen Mann, der lebensmüde ist und sich dem Alkohol und dem Rauchen hingibt. Ein Mann, der unbedingt seine Einsamkeit vergessen will. Und der Regisseur schreckt nicht davor zurück, uns das Schlimmste der Gesellschaft zu zeigen.

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WILDE MAUS

Wilde Maus, geschrieben, inszeniert und interpretiert von dem Komiker Josef Hader und im Wettbewerb der 67. Berlinale präsentiert, ist ein persönliches Drama, vor allem aber auch eine (nicht allzu) verschleierte Kritik an der Gesellschaft und der Arbeitswelt. Der Spruch „mors tua, vita mea“ war dabei wohl noch nie so treffend.