Kategorie: 2023

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NYC RGB

Viktoria Schmid hat uns mit diesem kleinen und wichtigen NYC RGB eine der vielen Deklinationen des Films selbst geschenkt. Ein Beispiel dafür, dass das Filmemachen in Wirklichkeit ein politischer Akt ist, dass der Film nie alt wird, dass man mit Experimentierfreude und der Bereitschaft, neue Wege zu beschreiten, jedes Mal etwas Neues schaffen kann. Auf der Diagonale’23.

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THE KLEZMER PROJECT

The Klezmer Project ist nicht nur ein Dokumentarfilm über die wichtigsten Klezmer-Musiker:innen der Gegenwart. Dieses interessante Werk von Leandro Koch und Paloma Schachmann ist auch nicht einfach eine Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Menschen, die langsam entdecken, dass sie viel mehr gemeinsame Interessen haben, als es zunächst scheint. Was wir vor uns haben, ist ein hybrides, vielschichtiges und äußerst lebendiges Werk. Auf der Berlinale 2023.

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ANQA

Details von Händen, die schreiben oder Augenbrauen auf die Gesichter kleiner Mädchen zeichnen, aber auch müde Augen, ins Leere starrende Blicke und nachdenkliche Gesichter, die versuchen, Wunden aus der Vergangenheit zu verarbeiten, werden in Anqa zu den absoluten Protagonisten. Auf der Berlinale 2023.

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STAMS

Stams ist das Bild einer Welt voller Träume, Ängste und Hoffnungen. Das Bild nicht einer, sondern vieler Geschichten junger Menschen, die einen ganz schwierigen Weg eingeschlagen haben, die aber unbedingt alles, was das Leben zu bieten hat, in vollen Zügen genießen wollen. Auf der Berlinale 2023.

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SISI & ICH

Gut durchdacht und mit originellen Kostümen, einer ausgezeichneten Besetzung und Schauplätzen, die fast wie in einer Zauberwelt wirken, ist Frauke Finsterwalders Sisi & Ich sicherlich die „feministischste“ Version aller Spielfilme, die Elisabeth von Österreich gewidmet sind. Auf der Berlinale 2023.

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INGEBORG BACHMANN – REISE IN DIE WÜSTE

Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste entwickelt sich auf zwei Zeitebenen: Einerseits werden wir Zeuge der ersten Begegnung zwischen der Protagonistin und Frisch, ihrer toxischen Liebesbeziehung und ihrer Trennung; andererseits sehen wir gleichzeitig die Frau, die endlich frei ist und durch eine lange Reise in die Wüste versucht, ihre emotionalen Wunden zu heilen. Die Frau und dann die Schriftstellerin. Durch die Frau entsteht die Schriftstellerin. Auf der Berlinale 2023.

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DE FACTO

In De Facto braucht es keine komplexen Szenenbilder, kein Archivmaterial, nicht viele Schauspieler oder die Nachstellung bestimmter historischer Ereignisse am Set. Im Gegenteil, die Regisseurin konzentriert sich auf das Wesentliche und entscheidet sich für eine gut durchdachte und stark minimalistische Inszenierung, die dennoch ihre Absichten perfekt erfüllt.